Fußball WM
Gamarra der schnellste Pechvogel aller Zeiten

Mit seinem Eigentor im Spiel gegen England stellte Paraguays Carlos Gamarra einen neuen WM-Rekord auf: Gerade einmal drei Minuten brauchte der Abwehrspieler für seinen unfreiwilligen Treffer.

Der Paraguayer Carlos Gamarra hat bei der WM unfreiwillig für einen Rekord gesorgt. Der Abwehrspieler erzielte am Samstag in Frankfurt/Main mit einem missglückten Kopfball beim 0:1 im ersten Spiel gegen England in der dritten Minute das am schnellsten erzielte Eigentor in der WM-Geschichte. Gamarra verbesserte damit die 52 Jahre alte "Bestmarke" des Jugoslawen Ivica Horvat, der 1954 gegen den späteren Weltmeister Deutschland in der neunten Minute den eigenen Torhüter überlistet hatte. Insgesamt gab es 26 Eigentore in der WM-Geschichte seit 1930.

Als einzigem deutschen Spieler unterlief Berti Vogts ein Eigentor bei einer WM. Der frühere Gladbacher traf bei der legendären 2:3-Niederlage gegen Österreich am 21. Juni 1978 in Cordoba zum 1:1-Zwischenstand.

Italien erhielt schon vier "Geschenke"

Das erste Eigentor bei einer WM unterlief dem Mexikaner Manuel Rosas am 16. Juli 1930 bei der ersten WM in Uruguay. Zwei Eigentore in einem Spiel gab es nur einmal: In der Begegnung Portugal gegen die USA (2:3) am 5. Juni 2002 in Suwon/Südkorea waren Jorge Costa (Portugal) und Jeff Agoos (USA) die Unglücksraben.

England profitierte bei einer WM bereits zweimal von einem Eigentor. Das erste unterlief dem Tschechoslowaken Josef Barmos bei der WM 1982. Rekordhalter in dieser Kategorie ist Italien, das bereits vier "Geschenke" seiner Gegner erhielt.

© SID

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