Gespräche weit gediehen
Da waren es nur noch drei

Ein Namenssponsoring der Fußball-Bundesliga nimmt Konturen an. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) verhandelt mit mehreren Konzernen über ein entsprechendes Engagement, berichtete die „Süddeutsche Zeitung“. Nach Informationen des Blattes gebe es derzeit drei Interessenten.

HB DÜSSELDORF. Außer mit der Deutschen Telekom, die als ernsthaftester Bewerber gilt, spreche die DFL mit der Citibank, die zur amerikanischen Citigroup gehört, sowie dem Sportwettenanbieter Betandwin aus Österreich. Betandwin finanziert bereits den Ligacup, der im Sommer zur Vorbereitung auf die Bundesliga-Saison ausgetragen wird. Der Pay-TV-Sender Premiere, der lange als Favorit gehandelt wurde und auch stets Interesse bekundet hatte, wäre demnach aus dem Rennen.

„Die Gespräche mit den Interessenten laufen sehr gut und sind weit gediehen“, sagte der Mediendirektor der DFL, Tom Bender. „Wir haben eine klare Strategie. Es muss einen Mehrerlös geben und der Partner muss zur Liga und den Clubs passen.“ Dem Vernehmen nach hat die DFL ein Sponsorpaket geschnürt und dessen Wert auf 50 Mill. Euro pro Saison veranschlagt.

Für den künftigen Namensgeber der Bundesliga soll auf den Trikot-Ärmeln und in den Stadien geworben werden. Außerdem will die DFL die Fernsehsender, Internet- und Mobilfunkanbieter verpflichten bei Live-Übertragungen und Spielberichten stets den gesponserten Namen zu nennen.

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