Giefer patzt
Mainz beendet Fortunas Nimbus

Fortuna Düsseldorf hat den Nimbus der ungeschlagenen Mannschaft verloren. In Mainz sah es für die Fortunen lange nach dem vierten 0:0 der Saison aus. Doch Mainz nutzte einen Patzer von Torwart Fabian Giefer.
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MainzEin Patzer von Torwart Fabian Giefer hat dafür gesorgt, dass Aufsteiger Fortuna Düsseldorf seinen Nimbus der Unbesiegbarkeit in der Fußball-Bundesliga eingebüßt hat. Der FSV Mainz 05 gewann 1:0 (0:0) gegen die Rheinländer, wobei Nikolce Noveski (85.) vor 31.577 Zuschauern vom Giefer-Patzer profitierte. Nach 354 Minuten kassierte die Fortuna damit auswärts wieder ein Gegentor. In der 78. Minute hatten die Gäste Oliver Fink wegen wiederholen Foulspiels durch eine Gelb-Rote Karte verloren. Sieben Minuter später fiel das 0:1.

Die ersatzgeschwächten Gastgeber, die verletzungsbedingt auf Eric Maxim Choupo-Moting (Meniskus-Operation), Ivan Klasnic (Zehenblessur), Marcel Risse (Trainingsrückstand) und Ersatztorwart Heinz Müller (Zerrung) verzichten mussten, sahen sich von der ersten Minute an einer agilen und defensivstarken Fortuna gegenüber. Die erste Chance hatten aber die Mainzer, als Nicolai Müller einen Kopfball nur knapp neben das Tor der Gäste setzte (7.).

Beide Mannschaften taten sich im ersten Durchgang schwer, gute Torgelegenheiten herauszuspielen. Die Düsseldorfer setzten sich, angetrieben von einem starken Ken Ilsö, vor allem auf den Flügeln immer wieder durch, verpassten es aber, zum Torabschluss zu kommen. Mainz fand hingegen kein Mittel gegen die starke Fortuna-Defensive.

Nach 20 Minuten sorgte Dani Schahin für einen der wenigen Höhepunkte der ersten Hälfte. Nach einem Sololauf fehlte dem Stürmer aber die Kraft für einen gefährlichen Torschuss. Danach verpasste Ilsö mit einem Freistoß nur knapp die Gästeführung (24.).

Auf der Gegenseite köpfte Niko Bungert den Ball nach einem Freistoß von Andreas Ivanschitz nur knapp neben das Fortuna-Tor (37.). Die Düsseldorfer, bei denen der Ex-Mainzer Andrej Woronin beim Anpfiff nur auf der Ersatzbank saß, mussten kurzfristig auf Andreas Lambertz (Zehenprellung) verzichten.

Im zweiten Durchgang entwickelte sich eine umkämpfte Partie auf schwachem Niveau. Beide Teams standen in den Defensive sicher und ließen dem Gegner nur wenig Spielraum. Nach 58 Spielminute hatte Müller die Mainzer Führung auf dem Fuß, scheiterte aber an einem reaktionsschnellen Fabian Giefer im Fortuna-Tor. Danach spielte sich die Partie wieder hauptsächlich im Mittelfeld ab.

Bester Spieler bei einer defensivstarken Fortuna war Innenverteidiger Jens Langeneke. Bei den Mainzern konnten vor allem Julian Baumgartlinger und Noveski überzeugen.

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