Handgreiflichkeiten
Fifa sperrt Cufre und Rodriguez

Wegen Handgreiflichkeiten gegen deutsche Spieler hat die Fifa-Disziplinarkommission den Argentinier Leandro Damian Cufre für vier und seinen Landsmann Maxi Rodriguez für zwei Pflichtspiele gesperrt.

Die Disziplinarkommission des Weltverbandes Fifa zieht den argentinischen Nationalspieler Leandro Damian Cufre für vier Pflichtspiele aus dem Verkehr. Bei den Tumulten nach dem WM-Viertelfinale in Berlin hat der Südamerikaner den deutschen Abwehrspieler Per Mertesacker mit einem Kung-Fu-Tritt in den Unterkörper niedergestreckt. Cufre muss zudem 6 100 Euro (10 000 Schweizer Franken) Geldstrafe zahlen. Schiedsrichter Lubos Michel (Slowakei) hatte dem argentinischen Ersatzspieler im Verlaufe der Auseinandersetzungen nach dem 4:2-Erfolg der deutschen Auswahl im Elfmeterschießen nachträglich die Rote Karte gezeigt.

Cufres Landsmann Maxi Rodriguez, der Bastian Schweinsteiger bei den Tumulten auf den Hinterkopf geschlagen hatte, wurde von der Fifa für zwei Pflichtspiele gesperrt. Hinzu kommen 3 050 Euro (5 000 Franken) Geldbuße.

Rooney muss zwei Spiele aussetzen

Der englische Stürmerstar Wayne Rooney, der im Viertelfinale in Gelsenkirchen gegen Portugal nach eine Tritt gegen Ricardo Carvalho ebenfalls Rot gesehen hatte, wurde von der Disziplinarkommission ebenfalls für zwei Pflichtpartien aus dem Verkehr gezogen und zu 3 050 Euro (5 000 Franken) Geldstrafe verurteilt.

Der Bremer Mittelfeldspieler Torsten Frings war wegen der Tumulte im Argentinien-Duell nach einem Faustschlag gegen Julio Cruz für das Halbfinale gegen Italien gesperrt worden. Eine Sperre für ein weiteres Spiel war zur Bewährung ausgesetzt worden.

© SID

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