Highlights in Frankfurt
TOURISMUS-TIPPS: Schiere Größe und Gemütlichkeit

Wolkenkratzer, Flughafen, Börse, Buchmesse, Banken - vieles ist sehr groß und sehr städtisch in Frankfurt. Doch die Superlative sind gepaart mit Feundlichkeit und Lebensfreude, und das nicht nur im Kneipenviertel Sachsenhausen.

TIPP 1: Hauptbahnhof

Bis 1915 war der Frankfurter Bahnhof der größte in ganz Europa. Der Monumentalbau im wilhelminischen Repräsentationsstil wurde 1888 fertig gestellt. Das dreiflügelige Empfangsgebäude ziert auf dem Dach der globustragende Atlas mit den sinnbildlichen Gestalten "Dampf" und "Elektrizität".

TIPP 2: Alte Oper

Das prachtvolle Musikzentrum entwarf der Berliner Architekt Richard Lucae 1880 im Stil der italienischen Hochrenaissance. Nach dem Zweiten Weltkrieg blieb nur ein Trümmerhaufen, erst 1981 öffnete der restaurierte Bau wieder. Viel Blattgold, Stuck und Marmor schmücken die Alte Oper. Sie hat drei Foyers und 2 500 Sitzplätze.

Um den Opernplatz haben sich noble Brasserien und Cafés niedergelassen. Von hier bis zur Hauptwache geht es schick zu. Gespeist wird meist mediterran, in der Freßgass' bedienen sich Gourmets, die Ferrari-Dichte ist hoch.

TIPP 3: Hauptwache

In der Hauptwache residiert seit 1904 ein Café. Einst diente der barocke Bau von 1730 als Unterkunft der Stadtwache und als Gefängnis. In der oberen Etage saßen die "besseren", im lichtlosen Keller die schwerkriminellen wie der berühmte Schinderhannes ein.

TIPP 4: Zeil

Die 600 Meter lange Einkaufsmeile ist besonders umsatzstark. Alle großen Kaufhäuser und Modeketten haben hier zum Teil pompöse Einkaufstempel hingestellt. Die Zeilgalerie nahe der Hauptwache ist eine Shopping-Mall nach amerikanischem Vorbild mit 50 Geschäften und mehreren Cafés. Die Dachterrasse bietet Ausblick auf die Banken-Skyline.

Perspektivwechsel: Von der Aussichtsplattform des Main Tower in 200 Meter Höhe blicken Besucher auch auf die meisten Wolkenkratzer von oben herab (Neue Mainzer Straße 52-58).

TIPP 5: Goethe-Haus

Am 28. August 1749 wurde Johann Wolfgang von Goethe im Haus Großer Hirschgraben 23-25 geboren. Hier verbrachte er Kindheit und Jugend. Das Arbeitszimmer des Dichterfürsten befand sich im Dachgeschoss. Dort schrieb Goethe die Werke "Werther", "Götz von Berlichingen", "Urfaust" und "Clavigo".

TIPP 6: Paulskirche

Der spätklassizistische Rotundenbau mit elipsenförmigem Zentralraum, der sich über zwei Etagen erstreckt, gilt als Wiege der Deutschen Demokratie. In der 1833 gebauten Kirche tagte 1848 die erste deutsche Nationalversammlung. Heute finden hier hochrangige politisch-kulturelle Veranstaltungen statt wie die Verleihung des Friedenspreises des deutschen Buchhandels oder des Goethepreises.

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