Kommentar zum Start der Fußball-Bundesliga
Bonanza mit Ball

PremiumInvestoren haben die Weltmacht Fußball übernommen. Der neue weltweite, auch politisch grundierte Fußballkapitalismus entwickelt sich mit einer Rasanz, die vielen befremdlich ist. Die Bundesliga wird kein Schutzreservat bleiben.

Wenn man sich dieser Tage über den Zustand des Fußballs unterhält, genügt eine Zahl zur Verständigung: 222. Sie steht protypisch für den Fieberzustand des Gewerbes, für die Gier neben dem Spielfeld, für die neuen Mächte im System. 222 Millionen Euro, das ist die Summe, die der FC Barcelona für einen einzigen Spieler seines hochdotierten Teams kassierte, für den Brasilianer Neymar, der nunmehr für Paris St. Germain antritt – oder vielmehr für den Emir von Katar, der als Eigentümer in Paris den ganzen Circus Maximus bezahlt. Reich geworden durch Erdgas, will die Herrscherfamilie vom Golf zur Weltelite in neuen Märkten gehören,...

 
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