Fußball
Kongolese Kamba hofft auf Härtefall-Regelung

Schalke 04 und die Rechtsanwältin Claudia Deuk kämpfen weiter gegen die Abschiebung des 18 Jahre alten Jugendfußballers Hiannick Kamba. Hoffnung macht nun eine im Zuwanderungsgesetz verankerte Härtefall-Regelung.

Neue Hoffnung für Hiannick Kamba: Im Fall des von der Abschiebung in die Demokratische Republik Kongo bedrohten Jugendfußballers von Vizemeister Schalke 04 zeichnet sich eine positive Lösung ab. Während die "Königsblauen" dem 18-Jährigen einen Vertrag als Nicht-Amateur ohne Lizenz in der Oberliga-Mannschaft angeboten haben, kämpft die in Essen ansässige Rechtsanwältin Claudia Deuk um die Verlängerung der Aufenthaltsgenehmigung für den Teenager.

Mitschüler organisieren Spendenaktion

Die Juristin will für den seit dem neunten Jahr in der Ruhrgebietsmetropole Essen heimischen Kamba eine im Zuwanderungsgesetz verankerte Härtefall-Regelung durchsetzen. Mit einer Spendenaktion hatten zuvor auch Kambas Mitschüler aus der elften Klasse der Gesamtschule Berger Feld in Gelsenkirchen ihre Solidarität mit dem Afrikaner zum Ausdruck gebracht.

Eltern bereits im Kongo

Die Eltern des Teenagers sind dagegen bereits in die Hauptstadt Kinshasa des vom Bürgerkrieg gebeutelten Landes, das ehemalige Zaire, ausgeflogen worden. "Die Lage im Kongo ist sehr unruhig. Am Freitag vergangenen Woche sollten eigentlich Wahlen stattfinden, aber die wurden einfach abgesagt", berichtete Kamba.

© SID

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