Fußball
Kontrollausschuss ermittelt nicht gegen Podolski

Der Kontrollausschuss des DFB wird kein Verfahren gegen Lukas Podolski einleiten. TV-Aufnahmen hatten Podolski in Verdacht gebracht, seinem Gegenspieler im DFB-Pokalspiel einen Tritt versetzt zu haben.

Nationalspieler Lukas Podolski vom 1. FC Köln bleibt von einem Verfahren durch den Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) verschont. Das bestätigte der DFB-Kontrollausschuss-Vorsitzende Horst Hilpert (Bexbach) am Montag. ZDF-TV-Aufnahmen hatten Podolski in Verdacht gebracht, seinem Gegenspieler Christian Müller im DFB-Pokalspiel der ersten Hauptrunde bei Zweitligist Kickers Offenbach (1:3) am vergangenen Samstag einen Tritt in die Genitalien versetzt zu haben.

Hilpert hatte sich am Montag in einem Telefonat bei Schiedsrichter Florian Meyer (Burgdorf) über die betreffende Szene erkundigt. "Herr Meyer hat mir mitgeteilt, dass er den Geschehensablauf vollständig beobachtet und abschließend beurteilt hat. Deshalb kann der Kontrollausschuss keine Anklage gegen Lukas Podolski erheben", erklärte Hilpert.

Podolskis Mannschaftskollege Andrew Sinkala erhielt für seine Rote Karte in Offenbach hingegen vom Sportgericht des DFB eine Sperre für drei Pokalspiele. Diese gilt, sofern bis dahin nicht verbüßt, längstens bis zum 30. Juni 2008. Mittelfeldspieler Sinkala war in der 55. Minute von Schiedsrichter Meyer wegen groben Foulspiels an Offenbachs Regis Dorn des Feldes verwiesen worden.

© SID

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