Leise Kritik an Klinsmanns Fernbleiben
Johansson will späteren Meldeschluss diskutieren

Uefa-Präsident Lennart Johansson will die Anregung von Bundestrainer Jürgen Klinsmann diskutieren und stellte in Aussicht den Meldeschluss der endgültigen WM-Kader nach hinten zu schieben.

Der höchste Funktionär des europäischen Fußballs zeigte sich von Bundestrainer Jürgen Klinsmann enttäuscht und übte leise Kritik. Das Fehlen von Klinsmann beim Workshop der 32 teilnehmenden Mannschaften der Weltmeisterschaft (9. Juni bis 9. Juli) in Düsseldorf hat Lennart Johansson nicht gefallen. "Natürlich wäre es schön gewesen, wenn Jürgen Klinsmann dabei gewesen wäre", sagte der Präsident der Europäischen Fußball-Union (Uefa) und "Vize" des Fußball-Weltverbandes Fifa dem Sport-Informations-Dienst (sid).

Deutliche Kritik am Fernbleiben des Bundestrainers wollte Johansson aber nicht äußern. "Es ist immer leicht, jemanden zu kritisieren. Ich kenne die Hintergründe nicht. Es ist Sache der Deutschen", erklärte der Chef der WM-Organisationskommission.

Termin des Meldeschlusses weiter umstritten

Zudem hat Johansson Verständnis für die Forderung verschiedener Trainer gezeigt, den Meldeschluss des endgültigen WM-Kaders zu verlängern. "Ich verstehe die Trainer. Wir werden darüber diskutieren", sagte der Schwede. Am 15. März tagt die WM-Organisationskommission und wird über das Thema beraten. Einen Tag später könnte die Fifa auf der Tagung ihres Exekutiv-Komitees eine Änderung beschließen.

Die bisherige Regelung sieht vor, dass die Nationaltrainer ihren 23-Mann-Kader bis zum 15. Mai benennen müssen. Neben Klinsmann hatten auch der niederländische Bondscoach Marco van Basten und der französische Trainer Raymond Domenech einen späteren Meldeschluss gefordert.

© SID

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