Nach dem 0:1 in Hamburg
Assauer eröffnet Trainer-Diskussion auf Schalke

Die Schalker Anhänger skandierten Schmähgesänge und blockierten den Mannschaftsbus, Ralf Rangnick war um Fassung bemüht und Rudi Assauer versuchte sich mehr schlecht als recht in Treueschwüren auf den „Fußball-Professor“.

HB HAMBURG. „Wir haben keine Trainerdiskussion, zumindest kurzfristig nicht“, beteuerte der Gelsenkirchener Manager nach der ersten Saisonniederlage beim 0:1 in Hamburg. Mit 0:6 peinlich aus dem Pokal ausgeschieden, mit zehn Punkten Rückstand auf Bayern München fern von der Meisterschaft, ist das Heimspiel am Dienstag gegen Fenerbahce Istanbul in der Champions League zum Strohhalm für den anspruchsvollen und hoch verschuldeten FC Schalke 04 geworden.

Krisensitzungen unter der Woche und eine lautstarke Ansprache von Rangnick in der Kabine hatten nichts bewirkt: Elf Einzelspieler kämpften verhalten gegen eine eingeschworene HSV-Mannschaft, die ihnen in Punkto Aggressivität und Teamgeist eine Lehrstunde erteilte. Und weder Trainer noch Manager der diesmal in mausgrau spielenden „Königsblauen“ scheinen ein Rezept zu haben, die Profis zu motivieren. „Wir können nicht zaubern, ich bin doch kein Psychologe“, reagierte Assauer ungehalten auf Fragen. „Der Verein wird nicht am Boden liegen, weil wir in Hamburg verloren haben. Das war doch keine Schlacht“, versuchte er zu beschwichtigen. „Einige Spieler hinken ihrer Form hinterher, dafür haben wir noch keine Lösung gefunden.“

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