Nach Platzsturm
FC Köln begnadigt Ultra-Gruppe „Boyz“

Der 1. FC Köln hebt die Stadionverbote gegen die Fan-Gruppe „Boyz“ auf. Nach „intensiven Diskussionen“ mit anderen Fan-Gruppierungen und einem neuen Verhaltenskodex setzt der Verein nun auf Integration.
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KölnFußball-Bundesligist 1. FC Köln hat die Stadionverbote gegen Mitglieder der Fan-Gruppierung Boyz teilweise wieder aufgehoben. Weil sich diese Gruppe nun zu einem Verhaltenskodex bekennt, darf sie die Heimspiele des FC von sofort an wieder im Stadion erleben, teilte der Verein am Dienstag mit. Die Stadionverbots-Kommission des 1. FC Köln kommt damit „nach intensiven Diskussionen“ Empfehlungen der Arbeitsgruppe (AG) Fankultur nach. Der FC hatte die Boyz-Mitglieder nach einem Platzsturm beim Bundesligaspiel am 14. Februar bei Borussia Mönchengladbach (0:1) aus seiner AG Fankultur ausgeschlossen.

Die Stadionverbote gegen Fans, denen eine Beteiligung an den Vorfällen aus Sicht des Klubs nachgewiesen werden konnte, bleiben erhalten. Auch die von Borussia Mönchengladbach als Ausrichter des Spiels verhängten bundesweiten Stadionverbote gegen diese Personen bestehen weiter.

Das DFB-Sportgericht hatte den 1. FC Köln wegen der Ausschreitungen in Mönchengladbach mit einem Zuschauer-Teilausschluss für drei Begegnungen belegt. Zudem musste der Verein eine Geldstrafe von 200.000 Euro zahlen.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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