Nach TV-Rechteentscheidung
Clubs kämpfen um Verteilung der Gelder

Die Entscheidung ist getroffen, nun geht es an die Verteilung: 420 Millionen Euro nimmt die Bundesliga über die Fernsehgelder ab der kommenden Saison jährlich ein. Im Hintergrund haben die Diskussionen der Vereine längst begonnen, wer künftig wie viel Geld bekommt.

hps/rab DÜSSELDORF. Bereits am späten Dienstagabend beschloss die Liga nach Informationen des Handelsblatts, dass kein Club weniger Geld als bislang erhalten soll. „Jeder Verein wird von den Mehreinnahmen etwas abbekommen“, sagte Wolfgang Holzhäuser, Geschäftsführer von Bayer 04 Leverkusen und stellvertretender Präsident des Ligaverbandes. Allerdings will die Liga die sportliche Leistung der einzelnen Clubs künftig stärker berücksichtigen. Sprich: Wer mehr Erfolg hat, bekommt mehr als andere.

Die Fernsehgelder werden nach einem komplizierten Schlüssel auf die Vereine der Ersten und Zweiten Bundesliga verteilt. Diesen Schlüssel arbeitet der Ligavorstand nun neu aus, die Vereine beraten dann Anfang Januar darüber. Zwar erwarten der Präsident des Hamburger SV, Bernd Hoffmann, und Holzhäuser keine Probleme bei den Verhandlungen.

Doch Stephan Schippers, Geschäftsführer von Borussia Mönchengladbach und der Finanzgeschäftsführer von Arminia Bielefeld, Roland Kentsch, mahnten gestern, dass internationale Leistungen bei dem Verteilungsschlüssel nicht, wie von größeren Vereinen gefordert, berücksichtigt werden dürften. „Es kann nicht sein, dass am Ende eine einseitige Verteilung zu Gunsten derjenigen steht, die ohnehin schon die Liga finanziell dominieren“, sagt Kentsch.

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