Niersbach-Nachfolge beim DFB
Ein Spiel mit verdeckten Karten

PremiumDie Entscheidung, wer neuer Präsident des Deutschen Fußball-Bunds wird, ist vertagt. Das Amateurlager hält an seinem Kandidaten fest, die Profivereine wollen eine Doppelspitze. Doch die Stimmung ist vergiftet.

DüsseldorfAm Ende des Krisengipfels waren alle  darum bemüht, größtmögliche Einigkeit zu demonstrieren. Fast vier Stunden hatten am Freitag die derzeit nur 16 Mitglieder des Präsidiums des Deutschen Fußball-Bunds (DFB) im Sitzungssaal in der DFB-Zentrale in Frankfurt zusammengesessen, um über das weitere Vorgehen bei der Aufarbeitung des Sommermärchen-Skandals zu beraten und Weichen für die Wahl eines neuen Präsidenten zu stellen.

Doch das Ergebnis war vor allem aus Sicht der 21 Landesverbände im DFB höchst unbefriedigend und zeigt die Zerrissenheit im wichtigsten Gremium des Fußballs: Der Nachfolger des zurückgetretenen Wolfgang Niersbach wird zunächst einmal nicht Reinhard Grindel heißen. Die Vertreter...

 
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