Fußball
Podolski fehlt beim öffentlichen Training

Einen Tag nach dem 2:2-Unentschieden gegen Argentinien haben rund 1 300 Zuschauer das öffentliche Training der deutschen Nationalelf verfolgt. In Herzogenaurach fehlte lediglich der an der Wade verletzte Lukas Podolski.

Die Begeisterung um die deutsche Nationalmannschaft reißt nicht ab: Einen Tag nach dem 2:2-Remis gegen Argentinien versammelten sich beim ersten öffentlichen Training der DFB-Auswahl am Mittwochvormittag in Herzogenaurach rund 1 300 Fans, um die Übungseinheit von Michael Ballack und Co. zu beobachten. Der an der Wade verletzte Kölner Lukas Podolski fehlte bei der Übungseinheit, soll aber im Halbfinale des Confed-Cups einsatzbereit sein.

Volksnahe DFB-Akteure

Der DFB gab sich beim rund 70-minütigen Training im Adi-Dassler-Stadion volksnah. Die Spieler schrieben Autogramme und schossen 150 Bälle ins Publikum. Zudem wurden handsignierte Trikots verlost. Eine Wiederholung während des Confed-Cups wird es aller Voraussicht nach aber nicht geben. Ab sofort wird Bundestrainer Jürgen Klinsmann die Mannschaft wieder unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf das Halbfinale am Samstag (18.00 Uhr) in Nürnberg und das anschließende Finale oder das Spiel um Platz drei in einer Woche vorbereiten.

"Für die Weltmeisterschaft im nächsten Jahr müssen wir uns noch einmal überlegen, wie man das machen kann. Beim Confederations Cup wird es aber wohl dabei bleiben", sagte DFB-Mediendirektor Harald Stenger am Mittwoch. Es gebe zu viele "organisatorische Tücken".

Beim öffentlichen Training am Mittwoch bekamen die Anhänger den neuen Liebling der Nation nicht zu Gesicht. Lukas Podolski fehlte wegen einer Verhärtung in der rechten Wade. Deswegen war der Angreifer am Dienstagabend gegen Argentinien auch nicht einsatzfähig. "Prinz Poldi" soll aber am Freitag wieder trainieren und bis Samstag fit sein. "Das ist überhaupt kein Problem", sagte Klinsmann. Gleiches gilt für die leicht angeschlagenen Bernd Schneider, der nach über Probleme an der linken Wade klagte, und Gerald Asamoah (Prellung am rechten Fuß).

Zur Belohnung für die gute Leistung gegen Argentinien gab Klinsmann der Mannschaft am Mittwochnachmittag frei. Die Spieler mussten sich erst am späten Abend wieder im Hotel "Herzogspark" einfinden. Auch am Donnerstag lässt es die DFB-Auswahl zunächst ruhiger angehen. Die einzige Trainingseinheit hat der Bundestrainer für den Abend anberaumt.

© Sport-Informations-Dienst, Neuss

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