Portugals Trainer bietet Gespräche an
Scolari liebäugelt mit englischem Trainerposten

Luis Felipe Scolari hat den möglichen Trainerposten bei der englischen Nationalmannschaft noch nicht abgehakt. Der portugiesische Nationaltrainer bietet dem englischen Verband für die Zeit nach der WM Gespräche an.

Die Sache schien bereits entschieden, doch nun ist wieder Rollen in die Trainerfrage bei der englischen Nationalmannschaft gekommen. Portugals Nationaltrainer Luis Felipe Scolari hat vor dem WM-Viertelfinale gegen England am Samstag in Gelsenkirchen (17.00 Uhr/live im ZDF und bei Premiere) heftig mit dem englischen Fußball-Verband geflirtet. "Wenn der englische Verband nach dem 31. Juli Interesse hätte, könnten wir uns gerne noch einmal unterhalten. Das Angebot, Nationaltrainer in England zu werden, kam zum falschen Zeitpunkt. Schließlich pflege ich meine Verträge zu erfüllen", sagte der 57-jährige Brasilianer.

Nach der Scheich-Affäre um Nationalcoach Sven-Göran Eriksson hatte Scolari bereits vor einigen Monaten ein offizielles Angebot vom englischen Verband FA erhalten. Nach dessen Absage bestimmte die FA noch vor WM-Beginn Steve Mcclaren als Eriksson-Nachfolger.

Scolari: "Ich bin kein Schreckgespenst"

Derweil fühlt sich Scolari vor dem mit Spannung erwarteten Viertelfinale nicht als "Angsttrainer" der Engländer, nur weil er bei der WM 2002 mit Brasilien und bei der EM 2004 mit Portugal den Weltmeister von 1966 jeweils in der Runde der letzten Acht aus dem Turnier geworfen hatte. "Ich bin kein Schreckgespenst der Engländer. Ich habe immer nur hart mit meinen Teams gearbeitet. Wenn wir weiterkommen sollten, dass wird das einer der drei erfolgreichsten Momente meiner Karriere sein",

© SID

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