Premiere-Aktie gerät nach Niederlage unter Druck
ARD gewinnt Bundesliga-Pokerspiel

Die ARD hat sich im Bieterwettbewerb um die Bundesliga-Fernsehrechte durchgesetzt. Das Erste wird künftig 85 Mill. Euro pro Saison an die Klubs zahlen. Das berichteten Verhandlungskreise heute Vormittag. Damit ist der Fortbestand der ARD-„Sportschau“ am Samstagabend für weitere drei Spielzeiten gesichert.

DÜSSELDORF. Der Verlust der Live-Fernsehrechte ist für Premiere eine herbe Niederlage. Die Aktie des Medienunternehmens verlor bereits am Morgen bis zu sieben Prozent. Premiere-Chef Georg Kofler hat im Pokerspiel gegen die Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland (KDG) und Unity Media überraschend verloren. „Der Schuss ist nach hinten los gegangen. Kofler hat sich verzockt“, sagte ein Beteiligter. Premiere braucht dringend mehr Exklusivität für sein Programm, um das Bezahlfernsehen in Deutschland dauerhaft zum Erfolg zu verhelfen.

Heute Nachmittag will die Deutsche Fußball Liga (DFL) die Entscheidung der 36 Profivereine bekannt geben. Nach den bisherigen Informationen bekam die Deutsche Telekom den Zuschlag für die Internetrechte....

 
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