Reaktion auf Gewalt-Exzesse
Zuschauer aus Italiens Stadien verbannt

Die italienische Regierung hat nach den Ausschreitungen in Catania durchgegriffen: In unsicheren Stadien darf nur noch vor leeren Rängen gespielt werden. Es drohen zahlreiche "Geisterspiele".

DÜSSELDORF. Den italienischen Fußball-Ligen drohen bis auf Weiteres "Geisterspiele". Spiele in Stadien mit Sicherheitsbedingungen unterhalb des geforderten Mindestmaßes werden vorläufig unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen. Diese Maßnahme ist nach dem Tod eines Polizisten am vergangenen Freitag bei neuerlichen Fußball-Krawallen auf Sizilien und der anschließenden Aussetzung des Spielbetriebes auf dem ganzen Apennin die wichtigste Entscheidung eines Krisengipfels der Regierung mit führenden Vertretern des italienischen Fußballs und des Nationalen Olympischen Komitees (Coni) am Montagabend in Rom.

"Ich werde nichts anderes dulden. Wir müssen uns gegen die verantwortungslose und kriminellen Regeln der Vandalen-Gruppen wehren", sagte Innenminister Giuliano Amato. Laut Coni-Angaben vor dem Treffen...

 
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