Schlacht der Sportartikel-Multis bahnt sich an
Puma schielt auf Nikes Vertrag bei „Barca"

Mit einem Engagement beim FC Barcelona will Sportartikel-Konzern Puma ab der Spielzeit 2008/2009 eine Kluboffensive starten. Nach übereinstimmenden Angaben spanischer Medien verhandelte Jochen Zeitz als Vorstandsvorsitzender des Herzogenauracher Unternehmens bereits in der vergangenen Woche mit den Verantwortlichen von „Barca".

Bis Ende der Saison 2007/2008 stehen die Katalanen, dessen Sturmstar Samuel Eto'o mit einem Privatvertrag von Puma ausgestattet ist, noch beim Konkurrenten Nike unter Vertrag. Anschließend will Puma Ronaldinho und Co. mit Schuhen und Trikots ausrüsten. Über den finanziellen Umfang des möglichen Deals wurde bislang noch nichts bekannt.

Bislang hatte sich Puma vor allem auf die Ausrüstung von Nationalteams spezialisiert. Bei der Endrunde der WM 2006 in Deutschland liefen insgesamt zwölf Nationalmannschaften (Weltmeister Italien, Angola, Elfenbeinküste, Ghana, Iran, Paraguay, Polen, Saudi-Arabien, Schweiz, Togo, Tschechien und Tunesien) mit dem Puma-Logo auf.

© SID

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