Slomka: „Bitterer Tag“
Donnerwetter nach Doppel-Schock

Dem doppelten Schock mit der bitteren Erstrunden-Pleite im UEFA-Pokal und der schweren Verletzung von Gerald Asamoah folgte beim FC Schalke 04 das „Donnerwetter“ der sportlichen Führung. Am Morgen nach der desolaten Leistung beim 1:3 im Rückspiel beim französischen Vertreter AS Nancy knöpften sich Trainer Mirko Slomka und Manager Andreas Müller die Spieler vor.

dpa NANCY/GELSENKIRCHEN. „Es gab eine deutliche Aussprache. Diese Leistung ist nicht zu erklären und zu entschuldigen. Das lasse ich nicht mehr zu“, verkündete Müller am Freitag in Gelsenkirchen das Ende der Schonzeit für das Team und beklagte neben den finanziellen Einbußen den „Imageverlust“.

Im Bundesliga-Spiel am Sonntag bei Bayer Leverkusen bekommt die Elf die Chance, sich zu rehablitieren. „Die Jungs wissen, dass sie großen Mist gebaut haben. Es geht jetzt darum zu rufen: „Steht auf, wenn ihr Kerle seid“, sagte Müller. Und Slomka betonte: „Die Mannschaft weiß genau, was Sache ist.“

Selbst die Nachricht von der gut verlaufenen Operation Asamoahs, der sich einen Schien- und Wadenbeinbruch zugezogen hatte, konnte die düsteren Mienen nicht aufhellen. Asamoah wurde bei einem einstündigen Eingriff durch Professor Daniel Molé noch am Abend in der Klinik für Traumatologie und Orthopädie von Nancy ein Nagel in den Unterschenkel eingesetzt. „Es war ein glatter Bruch. Alles ist gut verlaufen“, sagte Clubarzt Thorsten Rarreck. Asamoah, dessen vorübergehende Suspendierung zuletzt für Schlagzeilen gesorgt hatte, wird laut Rarreck erst in der Bundesliga-Rückrunde wieder zur Verfügung stehen.

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