Überfällige Gehälter
Argentiniens Fußballer kündigen Streik an

Profi-Fußball-Spieler der argentinischen Liga vollen aufgrund nicht gezahlter Gehälter in Streik treten. Die ausstehenden Gehaltszahlungen belaufen sich insgesamt 260 Millionen Peso.
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Buenos AiresWegen ausstehender Gehaltszahlungen wollen die Spieler von Argentiniens Profi-Fußball-Liga in einen Streik treten und den geplanten Spielstart nach der Weihnachtspause ausfallen lassen. „Es wird keinen Fußball geben“, sagte der Generalsekretär der Spielervereinigung FAA, Sergio Marchi, am Donnerstag nach einem Treffen mit den Mannschaftskapitänen. Der Spielbetrieb hätte an diesem Wochenende nach der Unterbrechung Mitte Dezember fortgesetzt werden sollen.

Solange die Vereine Schulden an die Spieler in Höhe von 260 Millionen Peso (rund 16 Millionen Euro) nicht beglichen, würden die Kicker nicht auf den Platz gehen, erklärte Marchi.

Vertreter einiger Clubs ließen die Möglichkeit offen, mit ihren Nachwuchsspielern anzutreten. „Wir werden eine Mannschaft stellen - wenn nicht die der ersten Liga, dann eben die Jugend“, verkündete der Präsident des Vereins Lanús, Nicolás Russo.

Mit ihrer Streikankündigung missachteten die Spieler eine 15-tägige Zwangsschlichtung, die das Arbeitsministerium am Donnerstag ausgerufen hatte. Für Freitag war ein Treffen von Vertretern der FAA und des nationalen Fußballverbands AFA geplant.

Der ursprünglich für den 12. Februar vorgesehene Wiederbeginn der Liga war bereits einmal verschoben worden, weil die argentinische Regierung den Fernsehvertrag für die Übertragung der Spiele ersatzlos gekündigt hatte. Bislang sind 14 der 30 Spieltage in der ersten Liga absolviert, der seit zwei Jahren 30 Mannschaften angehören.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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