Fußball
Uefa sagt Doping den Kampf an

Ab der kommenden Saison will die Europäische Fußball-Union (Uefa) den Kampf gegen Doping verschärfen. So sollen die Kicker künftig auch an spielfreien Tagen kontrolliert werden.

Schwere Zeiten für Dopingsünder: Ab der kommenden Saison wird die Uefa neben den bisher üblichen Tests nach Begegnungen der Champions League auch an spielfreien Tagen Trainingskontrollen durchführen. Betroffen von dieser Neuregelung sind die 32 Teams, die sich für die Gruppenphase der "Königsklasse" qualifizieren. Das gab die Uefa am Mittwoch bekannt.

Neben Urinkontrollen behält sich die Uefa in ihrer Erklärung ausdrücklich das Recht auf Bluttests vor. Außerdem soll verstärkt auf den verbotenen Wirkstoff Erythropoietin (Epo) getestet werden. Das habe der Verband in seinen am 1. Juni in Kraft getretenen, neuen Anti-Doping-Regularien entsprechend festgelegt, heißt es.

Die Uefa habe schon immer eine harte Haltung gegen Betrug im Fußball eingenommen, erklärte Uefa-Generaldirektor Lars-Christer Olsson: "Aber mit der Ausweitung der Tests machen wir unser Kontrollnetz noch enger und senden ein klares und starkes Signal an jeden, der den Gebrauch illegaler Substanzen zur Leistungssteigerung erwägt."

Bei einem Workshop im September am Sitz der Uefa im schweizerischen Nyon sollen alle 32 Teilnehmer an der Champions League genauestens über die neuen Maßnahmen informiert werden, ehe dann die ersten Kontrollen erfolgen.

© Sport-Informations-Dienst, Neuss

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