Uli Hoeneß for FC-Bayern-President
Compliance schießt keine Tore

PremiumSponsoren des FC Bayern aus der ersten deutschen Börsenliga haben genaue Vorstellungen, wie sich Mitarbeiter verhalten sollen. Müsste es da wegen des Präsidenten-Comebacks von Uli Hoeneß nicht Bedenken geben?

DüsseldorfWäre Uli Hoeneß Mitarbeiter der Allianz Versicherung gewesen, hätte er einen schweren Stand gehabt. „Mitarbeiter dürfen sich in ihrem Arbeitsumfeld weder in illegale Vorgänge verwickeln lassen, noch dürfen sie illegale Handlungen, die im Zusammenhang mit der Allianz Gruppe stehen, tolerieren.“ Dies gelte insbesondere für „Beihilfe zur Steuerhinterziehung oder für andere steuerliche Delikte einschließlich des Steuerbetrugs“. So steht es im Verhaltenskodex des deutschen Versicherers, an den sich alle 140.000 Mitarbeiter halten müssen.

Hoeneß hielt sich nicht an solche Regeln. Jahrelang hinterzog der Präsident des FC Bayern als Privatmann Steuern. Mit Zehntausenden von Spekulationsgeschäften bewegte er riesige Summen, die Gewinne...

 
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