Fußball
VfB rettet Remis gegen Gladbach

Ein Eigentor von Jeff Strasser in der 89. Minute hat Borussia Mönchengladbach um einen Erfolg beim VfB Stuttgart gebracht. Peer Kluge hatte die "Fohlen" in Führung gebracht, am Ende trennten sich beide Teams 1:1.

Ein akrobatisches Eigentor von Jeff Strasser bewahrte den VfB Stuttgart vor der dritten Heimpleite der Saison und verdarb Borussia Mönchengladbach die beste Serie seit 1995. Strasser lupfte den Ball mit gestrecktem Bein in der 89. Minute zum 1:1 (0:1) zwischen dem VfB und den Gladbachern ins Netz. Die Führung für die Gäste hatte Peer Kluge mit seinem zweiten Saisontor nach 17 Minuten erzielt. Gladbach verpasste erstmals nach 1995 wieder vier Siege in Folge und bleibt seit 1994 in Stuttgart ohne Sieg. Für den VfB war die Generalprobe für das Uefa-Cup-Spiel am Donnerstag bei Stade Rennes immerhin teilweise geglückt.

Tomasson schmerzlich vermisst

Vor 45 000 Zuschauern im Gottlieb-Daimler-Stadion boten die Stuttgarter erneut eine erschreckend schwache Vorstellung. Im Angriff wurde der rotgesperrte Jon Dahl Tomasson schmerzlich vermisst. In der Abwehr erwischte vor allem Nationalspieler Andreas Hinkel einen rabenschwarzen Tag.

Bezeichnenderweise fiel das Gladbacher 1:0 über Stuttgarts rechte Abwehrseite. Kluge stahl sich im Rücken von Hinkel davon, ließ den 23-Jährigen aussteigen und überwand VfB-Keeper Timo Hildebrand aus kurzer Entfernung. Immer wieder sorgte die Borussia durch Regisseur Thomas Broich und Nationalspieler Oliver Neuville, den das Tor beim Länderspiel in der vergangenen Woche beim 1:2 in der Türkei sichtlich Selbstvertrauen gegeben hat, für gute Aktionen. Neuville (7.) nach einem leichtsinnigen Rückpass von VfB-Kapitän Zvonimir Soldo und Broich (32.) hatten weitere Treffer auf dem Fuß.

Gomez stets gefährlich

Auf der Gegenseite sorgte lediglich Tomasson-Ersatz Mario Gomez für Torgefahr. Zunächst scheiterte der 20-Jährige an Gladbachs Torhüter Kasey Keller (26.), elf Minuten später zog er knapp am Tor vorbei. Während Gladbachs Coach Horst Köppel zum dritten Mal in Folge die gleiche Startelf aufbot, blieb Trapattoni seinem Prinzip der Rotation treu. Diesmal hatte der Italiener die Anfangsformation im Vergleich zum letzten Punktspiel bei Borussia Dortmund (0:0) gleich auf fünf Positionen verändert.

Nach dem Seitenwechsel verstärkte Trapattoni die Offensive und brachte den Schweizer Stürmer Marco Streller für Nationalspieler Thomas Hitzlsperger (52.). Doch die Angriffsbemühungen des VfB blieben mangelhaft. Stattdessen hätte Neuville (55.) für die Vorentscheidung sorgen müssen, schoss nach glänzender Vorarbeit von Broich jedoch aus drei Metern über das Tor. Und dann kam das Missgeschick von Jeff Strasser.

© SID

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