Fußball
VfB verzichtet auf Einspruch nach Tomasson-Sperre

Der VfB Stuttgart hat nach der Sperre von drei Spielen für seinen Stürmer Jon Dahl Tomasson durch den DFB von einem Protest Abstand genommen. Der Däne war in der Partie gegen Borussia Dortmund vom Platz gestellt worden.

Bundesligist VfB Stuttgart wird die Sperre von drei Punktspielen für seinen Stürmer Jon Dahl Tomasson durch den Deutschen Fußball-Bund (DFB) akzeptieren. Die Schwaben wollen somit eine längere Sperre des dänischen Nationalspielers vermeiden. Ursprünglich hatten die Schwaben einen Einspruch gegen das Urteil in Erwägung gezogen, auf Anraten von Klub-Anwalt Christoph Schickhardt aber wieder Abstand davon genommen. "Wir müssen uns dem Urteil zähneknirschend beugen. Die Gefahr, dass die Sperre noch erhöht werden würde, ist zu groß", erklärte VfB-Manager Jochen Schneider.

Tomasson war am vergangenen Sonntag beim torlosen Remis der Schwaben bei Borussia Dortmund in der 80. Minute von Schiedsrichter Florian Meyer (Burgdorf) nach einem Rempler gegen BVB-Torwart Roman Weidenfeller des Feldes verwiesen worden. "Man sollte sich beim DFB Gedanken darüber machen, ob die in den Statuten festgesetzten Strafmaße sinnvoll und richtig sind. Wenn ein harmloser Rempler, der als Tätlichkeit gewertet wird, nahezu genauso hart bestraft wird, wie ein Spucken ins Gesicht des Gegenspielers, fehlt mir jegliches Verständnis für die Rechtsprechung", meinte Schneider.

© SID

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