Viertelfinale Champions League
Schweini rettet Bayern Remis – und fliegt

Bastian Schweinsteiger hat dem FC Bayern eine gute Ausgangsbasis für die angestrebte Triple-Verteidigung gerettet. Der Spielmacher wurde im Viertelfinal-Hinspiel zur tragischen Figur. Und wird im Rückspiel fehlen.
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ManchesterDank Bastian Schweinsteiger ist der FC Bayern München auf dem besten Weg zur nächsten Halbfinal-Teilnahme in der Champions League. Beim 1:1 (0:0) am Dienstagabend im Fußball-Klassiker bei Manchester United glich der Nationalspieler mit einem spektakulären Volleyschuss in der 67. Minute den überraschenden Rückstand durch Nemanja Vidic (58.) aus. Eine Woche nach dem Gewinn der 24. deutschen Meisterschaft untermauerte der FC Bayern vor 75 199 Zuschauern im Old-Trafford-Stadion damit seinen Anspruch auf die historische Titelverteidigung in der Königsklasse.

Im Viertelfinal-Rückspiel am kommenden Mittwoch in München hat das Team von Pep Guardiola nun beste Chancen, das vierte Halbfinale in fünf Jahren zu erreichen. Allerdings fehlt dann ausgerechnet Torschütze Schweinsteiger, der sich in der 90. Minute wegen Foulspiels die Gelb-Rote Karte einhandelte. Auch Javi Martinez ist in der Allianz-Arena wegen einer Gelb-Sperre nicht dabei.

„Das 1:1 ist ein gutes Ergebnis, in einer Woche müssen wir das klar machen. Es ist nicht einfach, wenn ein Gegner hinten so tief steht“, analysierte Arjen Robben die 90 Minuten im TV-Sender Sky.

Im insgesamt dritten Viertelfinal-Duell gegen Manchester übten die Bayern bereits früh gewohnte Dominanz aus. Doch trotz gekonnter Ballstafetten und fast 80 Prozent Ballbesitz strahlte die Offensive des deutschen Rekordmeisters lange Zeit keine echte Torgefahr aus. Weder Franck Ribéry in seinem 50. Champions-League-Spiel noch Robben gelang es, die kompakt stehende Abwehr der Engländer über die Flügel auszuhebeln. Doch selbst in Rückstand behielten die Bayern Ruhe und Übersicht und schlugen durch Schweinsteiger, der eine Kopfball-Vorlage des eingewechselten Mario Mandzukic verwertete, eiskalt zurück.

Die erste Chance hatte sich den Münchnern in der 8. Minute durch Robben geboten, dessen Traumtor in Old Trafford vor vier Jahren den Weg in die Vorschlussrunde geebnet hatte. Diesmal zielte der Niederländer aus 16 Metern aber knapp an der langen Ecke vorbei. Drei Minuten später säbelte Thomas Müller wenige Meter vor dem Tor der Gastgeber an einer Hereingabe von Ribéry vorbei. Der deutsche Meister agierte drückend überlegen, ohne daraus Kapital schlagen zu können.

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Manchester wirkte über weite Strecken wie ein angeschlagener Boxer

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  • Unfassbar die Gelb-Rote für Schweinsteiger, für was? und dann noch kurz vor Spielende. Da muss man dem spanischen Schiri ja fast schon Absichten unterstellen ...

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