Weltfußballverband erweitert Medienrichtlinien
Teilerfolg für WM-Berichterstatter

Das Logo zur WM 2006, der goldene Pokal und das Maskottchen „Goleo“ dürfen ab sofort zur Illustration redaktioneller Beiträge auf Titelseiten von Zeitungen abgebildet werden. Über den Abbau weiterer umstrittener Fifa-Restriktionen wird weiter verhandelt.

HB BERLIN. Das Logo zur Fußball-WM 2006, der goldene Pokal und das Maskottchen "Goleo" dürfen ab sofort zur Illustration redaktioneller Beiträge auf Titelseiten von Zeitungen abgebildet werden. Hierauf einigten sich nach monatelangen Verhandlungen der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) und der Weltfußballverband Fifa, wie der BDZV am Freitag in Berlin mitteilte. Außerdem dürfen die WM-Marken - abgegrenzt zu den Anzeigen - als Gestaltungselement im Sportteil der Zeitungen verwendet werden.

Der BDZV sehe gute Möglichkeiten, in den folgenden Gesprächen mit der Fifa noch weitere Restriktionen abzubauen. Vor allem im Bereich der Fotoberichterstattung müssten noch Hindernisse beseitigt werden, erklärte BDZV-Hauptgeschäftsführer Dietmar Wolff. So schreibe die Fifa in ihren Akkreditierungsregeln für Journalisten vor, wann und wie viele Fotos von Online-Medien veröffentlicht werden dürften. Außerdem gebe es klare Vorschriften für die Gestaltung der Fotos in den Printmedien. Solche Eingriffe in die redaktionelle Arbeit seien "mit unserem Verständnis von Journalismus nicht zu vereinbaren und entsprechen auch keineswegs den Ansprüchen der Zeitungsleser", sagte Wolff.

Die erweiterten Fifa-Medienrichtlinien zur Logo-Verwendung werden Mitte Dezember auf der Fifa-Homepage ( www.fifaworldcup.com) veröffentlicht.

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