Weltmeister verlässt Galatasaray
Podolski geht nach Japan

Es herrscht Klarheit über Lukas Podolskis sportliche Zukunft. Der Weltmeister wird im Sommer zum ambitionierten japanischen Erstligisten Vissel Kobe wechseln. Dessen Mäzen will den Anschluss an China schaffen.
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Istanbul, TokioFußball-Weltmeister Lukas Podolski wechselt nach dieser Saison von Galatasaray Istanbul zum japanischen Klub Vissel Kobe. Das bestätigte der 31-Jährige am Donnerstag bei Instagram, nachdem auch schon beide Vereine den Wechsel bekanntgegeben hatten. Die Ablösesumme beträgt laut des türkischen Clubs 2,6 Millionen Euro.

„Es ist keine Entscheidung gegen Galatasaray, es ist eine Entscheidung, die ich zugunsten einer neuen Herausforderung getroffen habe“, schrieb Podolski. „Ich werde es zum geeigneten Zeitpunkt näher erklären“, kündigte der 129-malige Nationalspieler an. Jetzt wolle er erst einmal Galatasaray und den fantastischen Fans helfen.

Podolski wird auf hohe Erwartungen treffen. Mit Pierre Littbarski und Guido Buchwald haben schon zwei deutsche Altstars in Japan ihren zweiten Frühling gefeiert. Und von Podolski dürften sich seine neuen Fans und sein neuer Arbeitgeber, der Internetmilliardär Hiroshi Mikitani, geradezu Wunder erhoffen. Der 31-jährige soll den bisher mittelmäßigen Klub endlich an die Ligaspitze schießen.

Dafür greift Mikitani, der Gründer der globalen Online-Shoppingmall Rakuten, voraussichtlich tief in die Tasche. Pro Jahr wird er laut Medienberichten acht Millionen Euro an Podolski überweisen. Für Japans egalitäre Fußballwelt ist das ein Traumgehalt, das sich in Asien bisher nur die neureichen chinesischen Klubs leisten konnten.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
Martin Kölling, Handelsblatt-Redakteur und Korrespondent in Tokio. Quelle: privat
Martin Kölling
Handelsblatt / Asien-Korrespondent

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