Wer stürzt Blatter?
Nur TV-Sender können die Fifa lahm legen

Wie ist dem von Korruption durchtriebenen Fifa-System beizukommen? Politik: praktisch ohne Einfluss. Sponsoren: zu zementierte Verträge. Fans: schwer zu vereinen. Bleiben nur die großen Geldgeber der Fifa. Ein Kommentar.

DüsseldorfDie Fifa ist korrupt – so viel darf man trotz Unschuldsvermutung voraussetzen. Das System ist durchtrieben von Machterhalt und Geldgier. Und bei der Frage, wie all dem im Sinne des Fußballs beizukommen ist, stößt man schnell an Grenzen. Einen Aufsichtsrat gibt es nicht. Präsident Joseph Blatter kann schalten und walten wie er will – denn selbst nach diesem Skandal dürfte er wiedergewählt werden.

Sponsoren wie Coca-Cola, Adidas und Visa sind durch mehrjährige Verträge an die Fifa gebunden und ohnehin austauschbar. Die Politik hat keinen Einfluss. Und wenn sich die nationalen Verbände einig wären, hätten wir das Problem ja...

 
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