WM in Kanada
Deutsche Fußballfrauen feiern Gruppensieg

Die deutschen Frauen sind bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Kanada als Gruppensieger ins Achtelfinale eingezogen. Sie schlugen Thailand 4:0 und liegen mit sieben Punkten vor den Norwegerinnen.
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WinnipegDie deutschen Fußballerinnen sind mit dem ersehnten Gruppensieg ins Achtelfinale der Weltmeisterschaft in Kanada gestürmt. Im letzten Vorrundenspiel genügte der fast völlig neu formiertem DFB-Auswahl am Montag in Winnipeg ein 4:0 (1:0)-Sieg gegen Thailand, um in der Gruppe B mit sieben Punkten souverän die Tabellenspitze vor Norwegen zu verteidigen.

Vor rund 12 000 Zuschauern im Winnipeg-Stadion erzielten die starke Melanie Leupolz (24.), Lena Petermann (56./58.) und Sara Däbritz (73.) die Treffer für die hochüberlegene DFB-Elf, die nur beim Ausnutzen der Torchancen gegen den Weltranglisten-29. aus Asien Schwächen zeigte.

„Pflichtaufgabe erfüllt. Wir haben eine relativ gute zweite Halbzeit gespielt. Wir freuen uns über den Gruppensieg“, sagte Neid, die mit der ersten Halbzeit aber nicht zufrieden war: „Da haben wir den Ball nicht schnell laufen lassen. Wir waren viel zu umständlich.“

Das wurde im zweiten Durchgang auch dank Petermann besser. „Ich wollte mich beweisen. Ich habe zwei Tore gemacht, besser hätte es nicht laufen können“, sagte Petermann.

Der Weltranglisten-Erste fliegt am Dienstagmorgen zurück nach Ottawa, wo er das Achtelfinale am kommenden Samstag gegen einen der vier besten Gruppendritten bestreitet. Der Vorteil: Sollte das DFB-Team die erste K.o.-Runde überstehen, könnte es Viertel- und gegebenenfalls auch das Halbfinale im von Ottawa nur 200 Kilometer entfernten Montreal bestreiten.

Neid hatte kräftig rotiert und im Vergleich zum Norwegen-Spiel (1:1) gleich sieben frische Spielerinnen in die Startelf beordert. Auf der „Doppel-Sechs“ begannen die zuletzt angeschlagene Leupolz und Melanie Behringer.

Die Abwehr wurde mit beiden „Außen“ Bianca Schmidt und Jennifer Cramer sowie Innenverteidigerin Babett Peter neu bestückt, und neben der in die Offensivzentrale vorgerückten Dzsenifer Marozsan sollten Lena Lotzen und Däbritz auf den Flügel wirbeln.

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Ein schöner Kopfball in den Winkel

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