WM-OK-Chef-Entlohnung
DFB-Boss attackiert eigene Ermittler

PremiumChristian Duve von der Kanzlei Freshfields prüfte die Vergabe der WM 2006 an den DFB. Auch die Millionenzahlung an Franz Beckenbauer entdeckte er, störte sich aber nicht daran – im Gegensatz zu seinem Auftraggeber.

DüsseldorfAls der neue Skandal Anfang der Woche hochkochte, war Reinhard Grindel nicht um klare Worte verlegen. Der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) weilte gerade auf einem Uefa-Kongress in Athen. Die Nachrichtenlage daheim ließ ihm keine Ruhe. Es ging einmal mehr um Franz Beckenbauer. Der „Spiegel“ hatte aufgedeckt, dass Beckenbauer als ehrenamtlicher Chef des WM-Organisationskomitees (OK) 5,5 Millionen Euro aus dem WM-Topf kassiert hatte. Grindel kochte. „Man kann vor diesem Hintergrund sicher nicht davon sprechen, dass seine Tätigkeit im OK ehrenamtlich war.“

Der Chef des größten Sportfachverbandes der Welt attackierte damit nicht nur Beckenbauer, sondern indirekt auch die externen...

 
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