WM-Rekordspieler, Platz 10: Claudio Taffarel
Der „Evergreen“ der brasilianischen Torhüter

Die Sternstunde seiner Fußballer-Karriere feierte der brasilianische Torhüter Claudio Andre Taffarel mit dem Gewinn des Weltmeistertitels 1994. Taffarel brachte die gegnerischen Stürmer bei den Titelkämpfen in den USA zur Verzweiflung. Im dramatischen Finale gegen Italien hielt der Keeper einen Strafstoß der "Azzurri" und trug damit erheblich zum vierten WM-Titel der "Selecao" bei. Im gesamten Turnier hatte er in sieben Spielen nur ganze drei Gegentreffer kassiert

HB DÜSSELDORF. Sein Debüt auf der WM-Bühne hatte Taffarel aber bereits vier Jahre zuvor in Italien gegeben. Allerdings mit deutlich weniger Erfolg - nach der 0:1-Niederlage gegen den Erzrivalen Argentinien musste er mit seinen Mannschaftskollegen bereits nach dem Achtelfinale die Heimreise antreten.

Taffarels langjährige Karriere im Trikot der Brasilianer stand nicht immer unter einem guten Stern. Zwischen 1995 und 1997 zog er sich nach anhaltender Kritik des brasilianischen Verbandspräsidenten Ricardo Texeira aus der Nationalmannschaft der Südamerikaner zurück. Texeira hatte allein den Keeper für die Finalniederlage der Brasilianer bei der Copa America 1995 verantwortlich gemacht.

Doch nach zwei Jahren Abstinenz war Taffarel wieder zurück: Nationalcoach Mario Zagallo holte den erfahrenen Torhüter in die Auswahl zurück und nominierte ihn für die Weltmeisterschaft 1998 in Frankreich. Im Halbfinale des Turniers hielt Taffarel zwei Elfmeter gegen die Niederlande und sorgte somit maßgeblich für den Finaleinzug der Brasilianer. Sein zweiter Gewinn eines WM-Pokals blieb ihm im Endspiel von Paris aber verwehrt. Im Duell mit dem Gastgeber musste der 32-Jährige gleich dreimal hinter sich greifen. Der Pokal blieb in Frankreich und Taffarel beendete nach stolzen 101 Partien im Nationaldress seine internationale Karriere.

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