WM-Rekordspieler, Platz 19: Karl-Heinz Schnellinger
Vom Jungen aus Düren zum Star in Italien

Ernst Huberty konnte es nicht fassen: "Schnellinger, ausgerechnet Schnellinger", stammelte der TV-Kommentator ins Mikro. Soeben hatte Karl-Heinz Schnellinger in der 90. Spielminute des legendären WM-Halbfinals 1970 zwischen Deutschland und Italien in der Gluthitze von Leon zum 1:1 ausgeglichen.

HB DÜSSELDORF. Das einzige Länderspieltor des blonden Abwehrrecken bescherte den Deutschen die Verlängerung. Der Rest ist Geschichte: Im wohl besten Weltmeisterschaftsspiel aller Zeiten siegte Italien schließlich mit 4:2, auch im vierten Anlauf blieb Schnellinger der WM-Titel verwehrt. "Mein größter Triumph", sagte Schnellinger später trotz der Niederlage, "den kann mir keiner mehr nehmen." Dass sein Tor eher ein Unfall war, gab er erst Jahre nach dem "Spiel des Jahrhunderts" zu: Schnellinger wollte sich schon einmal in Richtung Kabine begeben, die hinter Italiens Gehäuse lag, um nach der drohenden Niederlage auf dem kürzesten Weg verschwinden zu können. Und genau dabei stand er...

 
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