Zweite Bundesliga
Paderborn beendet Düsseldorfs starke Serie

Irgendwann musste es ja passieren: Fortuna Düsseldorf hat nach langer Zeit mal wieder ein Heimspiel verloren. Paderborn siegte 3:2 und ist wieder mittendrin im Aufstiegsrennen.
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DüsseldorfDie Fortuna stand schon vor dem Anpfiff als Herbstmeister fest, aber gegen den direkten Konkurrenten um die Aufstiegsplätze ging es darum, den Vorsprung im letzten Ligaspiel des Jahres auszubauen. Aber auch Paderborn reiste mit dem Selbstbewusstsein von 14 Ligaspielen ohne Niederlage an. „Das ist der perfekte Abschluss für dieses Jahr“, freute sich SC-Trainer Roger Schmidt vor dem Anpfiff auf das Spitzenspiel. Beide Teams setzten von Beginn an auf Offensive, die Gäste zeigten sich von der imposanten Heimbilanz der Fortuna nicht beeindruckt. Die Offensivkräfte Proschwitz und Bertels sorgten immer wieder für Entlastung, auch wenn echte Torgefahr zunächst ausblieb. So ging es munter von links nach rechts mit durchdachten Angriffen auf beiden Seiten.

Nach rund zehn Minuten übernahmen die Gastgeber mehr und mehr die Kontrolle, kamen aber nicht zuletzt wegen des fehlenden Tempos in letzter Instanz vorerst nicht zu klaren Chancen. Die Truppe von Norbert Meier spielte geduldig im Aufbau und viel über die Außen, aber mit den Flanken hatte die Paderborner Abwehr nur wenig Mühe. Es fehlten die Überraschungsmomente. Vor allem das Umschalten nach Ballgewinn funktionierte bei weitem nicht wie gewohnt. Aber das lag eben auch an konzentriert verteidigenden Paderbornern.

So verflachte die Partie zu Mitte der Halbzeit spürbar. Unpräzise Pässe prägten das Bild. Alles wirkte ein Stück weit gequält. Die beste Möglichkeit hatte sogar ein Paderborner, doch Proschwitz bekam aus aussichtsreicher Position keinen Druck hinter den Ball (32.). Sechs Minuten später machte er es besser und traf zum gar nicht mal unverdienten 1:0 für Paderborn.

Nun verkrampften die Gastgeber bei starkem Gegenwind immer mehr. In Rückstand war die Fortuna im eigenen Stadion lange nicht geraten. Mehr als Fallrückzieher von Beister, der genau in die Arme von Keeper Kruse fiel, sprang bis zur Pause nicht heraus. Im Gegenteil musste Fortunas Torwart Ratajczak in höchster Not gegen Proschwitz klären, dem gemeinsam mit Bertels besten Mann auf dem Platz in der ersten Hälfte.

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