Motorsport
Brawn weist Schumacher-Kritik zurück

Ferrari-Technikchef Ross Brawn hat die von Weltmeister Michael Schumacher geäußerte Kritik am angeblich nicht konkurrenzfähigen Auto vehement zurückgewiesen."Unser Auto ist absolut wettbewerbsfähig."so Ross deutlich.

Ferrari-Technikchef Ross Brawn glaubt vor dem Heimspiel in Monza am Sonntag (14 Uhr/live bei Premiere und RTL) fest an einen Sieg. Damit widerspricht der 50-Jährige Weltmeister Michael Schumacher in deutlicher Form."Ferrari ist podiumsreif. In Monza könnte es sogar zum Sieg reichen. Unser Auto ist absolut wettbewerbsfähig", sagte der 50-jährige Brawn der Gazzetta dello Sport.

Dagegen glaubt Schumacher nach dem Ausfall in Istanbul vor zwei Wochen und den letzten Tests nicht an ein erfolgreiches Wochenende. "Wir sind nicht dort, wo wir sein wollten. Das Auto ist langsamer als gedacht. Wenn es hier nicht regnet, sind wir nicht sonderlich wettbewerbsfähig", hatte der siebenmalige Weltmeister bereits am Donnerstag verlauten lassen.

"Michael setzt sich immer noch stark ein und versucht, das Beste zu leisten"

Trotz der konträren Einschätzungen stärkte nach Teamchef Jean Todt ("Michael leidet und tut alles") auch Brawn dem frustrierten Schumacher den Rücken. "Michael setzt sich immer noch stark ein und versucht, das Beste zu leisten", erklärte der seit 1997 für Ferrari tätige Brawn, der nicht an ein nahendes Karriereende Schumachers glauben mag: "Ich spüre, dass er noch Lust hat. Er hat keine Lust, im abseits zu stehen."

Indes hat sich auch Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo vor dem Heimspiel im Königlichen Park von Monza zu Wort gemeldet und Schumacher unter Druck gesetzt. "Am Mittwoch bin ich 58 Jahre alt geworden. Ich erwarte da noch ein Geburtstagsgeschenk", sagte der Italiener und nimmt das Team in die Pflicht: "Ich verlange, dass alle den Willen zum Sieg haben."

© SID

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