Motorsport
Ferrari setzt auf Valentino Rossi

Motorrad-Weltmeister Valentino Rossi soll Lehrling von Michael Schumacher bei Ferrari werden. „Valentino ist ein Superstar. Wir geben ihm alle Möglichkeiten“, sagte Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo und unterstrich am Wochenende in Monza das Interesse der Scuderia an einer Verpflichtung des sechsmaligen Weltmeisters.

dpa MONZA. Gleichzeitig erneuerte der Chef des Fiatkonzerns den Freibrief für Schumacher und beendete die Wechsel-Spekulationen um den siebenmaligen Weltmeister: „Michael wird seine Karriere bei Ferrari beenden. Das ist hundertprozentig so.“

Ferrari-Technikchef Ross Brawn kündigte ein Ausbildungsprogramm für den Motorradstar Rossi an. „Er wird testen und mehr Zeit im nächsten Jahr haben, um sich dem Abenteuer zu stellen“, sagte der Brite. Was als Coup enden könnte, begann als Werbegag. „Valentino liebt Autos, er liebt Ferrari. Wir haben ihm die Chance gegeben, Spaß zu haben“, erzählte Montezemolo von den Anfängen der Liaison. Doch Rossi war auf Anhieb nur eineinhalb Sekunden langsamer als Schumacher. „Wenn Rossi und Ferrari zusammengehen, dann, um die WM zu gewinnen und sicher nicht aus Showgründen“, sagte Montezemolo.

Der letzte, der den Umstieg wagte, war Johnny Cecotto. 1993 und 1994 fuhr der ehemalige Weltmeister aus Venezuela immerhin 18 Grand-Prix-Rennen und holte einen WM-Punkt. Weltmeister auf zwei und vier Rädern wurde John Surtees, der 1964 den Formel-1-Titel holte – mit Ferrari. Vier Mal gewann der Brite zuvor den Titel auf Augusta. Auch sein Landsmann Damon Hill, der Formel-1-Weltmeister von 1996, begann seine Motorsportkarriere auf zwei Rädern.

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