Finanzen der Rennställe
Rasende Klassengesellschaft

PremiumKleine Teams wie Force India, Sauber und Lotus haben in der Formel 1 kaum Erfolgschancen – und wissen kaum, wie sie finanziell überleben sollen. Die Geldverteilung folgt einem undurchsichtigen System.

MünchenEs ist eine kuriose Situation. Die Formel 1 ist ein Milliardenunternehmen, Rechteinhaber CVC macht damit ein prächtiges Geschäft. Zuletzt betrug der Umsatz der Rennserie 1,7 Milliarden Dollar, mehr als die Hälfte davon fließt an die Rennställe. Doch die kleinen Teams wissen kaum, wie sie überleben sollen.

Nur die Branchengrößen können ihre Kosten decken. In einem Brandbrief im Herbst 2014 forderten die Teams Force India, Sauber und Lotus von Formel-1-Chef Bernie Ecclestone mehr Geld. Geschehen ist nichts.

Es kursieren zwar seit Monaten Vorschläge. Einer davon: Mit einem kompletten Boliden-Mietwagen-Paket sollen die großen Rennställe die kleinen Konkurrenten versorgen. Doch das ist...

 
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