Premium Formel 1 am Golf Katar schlägt zurück

Der Nachbar Bahrain wollte Katar bei der Formel 1 ausbremsen. Denn noch ein Grandprix in der Region hätte einen Terminkonflikt und Einbußen bedeutet. Nun hat das Emirat offenbar das bessere Ende für sich.
Katar bot Formel-1-Vermarkter Bernie Ecclestone mehr als 600 Millionen Euro für einen Zehnjahresvertrag. Quelle: Reuters
Scheich an der Börse in Doha

Katar bot Formel-1-Vermarkter Bernie Ecclestone mehr als 600 Millionen Euro für einen Zehnjahresvertrag.

(Foto: Reuters)

DüsseldorfDas Emirat Katar bekommt in der Regel, was es will. Das gilt auch für Sportveranstaltungen. Allein die Formel 1 blieb für Katar bislang unerreichbar. Das liegt an den Nachbar-Emiraten und Formel-1-Gastgebern Bahrain und Abu Dhabi. Die Kleinstaaten legten Einspruch gegen einen dritten Grand Prix am Golf ein.

Katar bot Formel-1-Vermarkter Bernie Ecclestone mehr als 600 Millionen Euro für einen Zehnjahresvertrag, was das Emirat zum lukrativsten Rennpartner der Serie gemacht hätte. Doch Bahrain, seit 2004 Teil des Formel-1-Kalenders, hat sich von Ecclestone per Handschlag ein Vetorecht einräumen lassen. Abu Dhabi konnte sich noch mit Bahrain einigen, Katar nicht.

 
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