Formel 1 am Golf
Katar schlägt zurück

PremiumDer Nachbar Bahrain wollte Katar bei der Formel 1 ausbremsen. Denn noch ein Grandprix in der Region hätte einen Terminkonflikt und Einbußen bedeutet. Nun hat das Emirat offenbar das bessere Ende für sich.

DüsseldorfDas Emirat Katar bekommt in der Regel, was es will. Das gilt auch für Sportveranstaltungen. Allein die Formel 1 blieb für Katar bislang unerreichbar. Das liegt an den Nachbar-Emiraten und Formel-1-Gastgebern Bahrain und Abu Dhabi. Die Kleinstaaten legten Einspruch gegen einen dritten Grand Prix am Golf ein.

Katar bot Formel-1-Vermarkter Bernie Ecclestone mehr als 600 Millionen Euro für einen Zehnjahresvertrag, was das Emirat zum lukrativsten Rennpartner der Serie gemacht hätte. Doch Bahrain, seit 2004 Teil des Formel-1-Kalenders, hat sich von Ecclestone per Handschlag ein Vetorecht einräumen lassen. Abu Dhabi konnte sich noch mit Bahrain einigen, Katar nicht.

Vetorecht ohne...

 
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