Motorsport DTM
Frentzen nach Unfall wieder aus Klinik entlassen

Früher als erwartet konnte Heinz Harald Frentzen nach seinem schweren Unfall beim DTM-Saisonfinale in Hockenheim das Krankenhaus wieder verlassen. Er hatte schwere Prellungen und eine Gehirnerschütterung erlitten.

Bereits drei Tage nach seinem schweren Unfall beim Saisonfinale der Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) in Hockenheim konnte der ehemalige Formel-1-Pilot Heinz-Harald Frentzen am Mittwoch das Krankenhaus verlassen. Mit einer Entlassung des 38 Jahre alten Mönchengladbacher aus der Genossenschaftlichen Unfallklinik in Ludwigshafen war zunächst nicht vor Donnerstag gerechnet worden.

"Mir wurde hier langsam etwas langweilig und ich habe gefragt, ob man die für Donnerstag vorgesehene Computer-Tomografie nicht schon heute machen kann. Die Ärzte haben zugestimmt und nach der Untersuchung beschlossen, dass ich die Klinik verlassen darf. Ich freue mich, dass es mir wieder besser geht", sagte Frentzen.

Schwere Prellungen und Bewusstlosigkeit nach Crash

Der Opel-Werksfahrer hatte bei seinem Crash ausgerechnet in der Opel-Kurve im Motodrom mittelschwere Prellungen im Bereich der linken Körperhälfte an der Schulter, am Arm und am Oberschenkel sowie eine leichte Gehirnerschütterung erlitten. Zum Unfallhergang konnte er nichts sagen. "Ich kann mich an nichts erinnern", meinte Frentzen, der mit seinem Opel Vectra GTS V8 in der 30. von 36 Runden von der Piste gerutscht und seitlich in die Reifenstapel gekracht war.

Nach dem spektakulären Unfall war Frentzen sogar für ein paar Sekunden bewusstlos. Nach der Bergung wurde er zunächst in das Medical Center an der Rennstrecke und danach sofort mit einem Hubschrauber in die Klinik nach Ludwigshafen gebracht.

© SID

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