Motorsport Fia-GT-Cup
Bartels holt in Spa nach Unfall wichtige Punkte

Maserati-Pilot Michael Bartels hat beim 24-Stunden-Rennen im belgischen Spa nach einem Unfall noch wichtige Punkte für die Gesamtwertung der FIA-GT-Meisterschaft sammeln können.

Der Titelverteidiger und Gesamtführende Michael Bartels aus Plettenberg hat beim 24-Stunden-Rennen in Spa, zugleich vierter Lauf zur FIA-GT-Meisterschaft, Schadensbegrenzung betrieben. Der dreimalige Gewinner des berühmten Langstreckenklassikers auf dem Ardennenkurs musste sich am Ende mit Gesamtrang 16 und dem 4. Platz in der Klasse begnügen.

Bartels italienischer Teamkollege Andrea Bertolini verlor in Führung liegend kurz nach Mitternacht auf einer Ölspur die Kontrolle über den Maserati Mc12 und landete anschließend in einer Leitplanke. Nach einer mehr als dreistündigen Reparatur war der Fast-Totalschaden aber behoben. Mit 68 Runden Rückstand nahmen Bartels das Rennen auf Platz 30 schließlich wieder auf.

Zwischenzeitlich alle drei Wagen an der Spitze

"Wir haben zum Glück vor allem im Hinblick auf die Meisterschaft noch einige Punkte gerettet, aber ansonsten ganz sicherlich nicht unser Soll erfüllt", sagte Bartels: "Wenn man bedenkt, dass zwischenzeitlich alle drei Autos von uns an der Spitze lagen, dann ist am Ende zu wenig herausgesprungen."

Das Schwesterauto mit Stephane Lemeret und Vincent Vosse (beide Belgien), Alessandro Pier-Guidi (Italien) und Carl Rosenblad (Schweden) belegte nach einer Überrundungskollision mit elf Runden Rückstand hinter Mike Hezemans (Niederlande) sowie einem belgischen Trio mit Anthony Kumpen, Jos Menten und Kurt Mollekens in einer Corvette Z06 den zweiten Platz. Der dritte Maserati des Teams schied ebenfalls in Führung liegend nach 18 Stunden mit einem Felgenbruch aus.

Dagegen konnte sich das aus der DTM bekannte Team Phoenix Racing aus Meuspath in der Eifel über den dritten Gesamtrang (15 Runden zurück) sowie den Klassensieg in der G2-Kategorie mit dem werksunterstützten Audi R8 LMS freuen. In dieser Klasse musste der ehemalige Formel-1-Weltmeister Jacques Villeneuve aus Kanada nach einem selbst verschuldeten Unfall vorzeitig aufgeben. Zum Zeitpunkt des Unfalls lag Villeneuve an zweiter Stelle hinter dem Phoenix-R8.

© SID

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