Motorsport Fia-GT-Cup
Biagi neuer FIA-GT-Champion

Der Italiener Thomas Biagi sicherte sich mit Hilfe von Partner Michael Bartels im werksunterstützten Maserati Mc12 mit einem dritten Platz im Finallauf der FIA-GT-Meisterschaft in Zolder zum zweiten Mal den Meistertitel.

Thomas Biagi hat zum zweiten Mal nach 2003 den Titel in der FIA-GT-Meisterschaft gewonnen. Der 31-jährige Italiener aus Bologna belegte mit Hilfe von Partner Michael Bartels im werksunterstützten Maserati Mc12 den dritten Platz beim Saisonabschluss im belgischen Zolder und sicherte sich so den Sieg in der Gesamtwertung. Außerdem feierte Biagi ein kleines Jubiläum, seinen 25. Podestplatz in der internationalen Sportwagenserie.

"Bis auf meinen krankheitsbedingten Ausfall war es eine optimale Saison. Thomas Biagi hat den Fahrertitel gewonnen, unser Vitaphone Racing Team zum dritten Mal in Folge die Teamwertung, und wir haben Maserati erneut zum Gewinn der Herstellerwertung verholfen", sagte Bartels dem Sport-Informations-Dienst (sid). Der frühere Formel-1-Pilot konnte nach einer neunwöchigen Zwangspause wegen einer Nieren-Operation selbst nicht mehr in den Titelkampf eingreifen und musste sich am Ende mit Rang zehn (45 Punkte) begnügen.

Den letzten Sieg holten sich zum dritten Mal in dieser Saison Ryan Sharp/Karl Wendlinger (Großbritannien/Österreich) in einem Aston Martin Dbr9. Das Duo, das auch auf der Pole Position stand, verbesserte sich mit dem neuerlichen Erfolg noch hinter Biagi (61) auf Gesamtrang zwei (57) in der Tabelle. Vierte im Rennen und in der Gesamtwertung wurden Jean-Denis Deletraz/Mike Hezemans (Schweiz/Niederlande) in einer Corvette C6R des DTM-Teams Phoenix Racing aus Meuspath in der Eifel.

Der ehemalige Formel-1-Fahrer Wendlinger überholte mit seinem 12. Gesamtsieg in der FIA-GT-Meisterschaft den ersten Titelträger Bernd Schneider (St. Ingbert/1997) und Biagi (beide elf Erfolge) und schloss damit in der ewigen Bestenliste zum britischen GT-Champion von 2000, Jamie Campbell-Walter (12), auf.

Was Bartels nicht schaffte, gelang Dirk Müller (Burbach) in der GT2-Kategorie. Dort feierte der frühere BMW-Werksfahrer gemeinsam mit dem Finnen Toni Vilander im Ferrari 430 GT2 den sechsten Klassensieg und damit auch den GT2-Titelgewinn.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%