Motorsport Formel1
Alsonso hat 20 PS mehr mit an Bord

Auf die neue Stärke von Ferrari reagiert der amtierende Champion Renault mit neuer Motoren-Kraft. Die Franzosen schicken Fernando Alonso beim Heim-Grand-Prix in Magny Cours mit 20 PS mehr auf die Piste.

Eine Extra-Portion Motor-Power soll Fernando Alonso im Formel-1-Titelrennen wieder den gewohnten Vorsprung auf seinen großen Rivalen Michael Schumacher verschaffen. Renault spendiert dem Spanier rund 20 PS mehr und hofft beim "Heimspiel" am Sonntag (14.00 Uhr/live in Premiere und RTL) in Magny-Cours auf ein neues "Alon-Solo".

"Wir müssen aggressiv weiterentwickeln. Der Saisonstart war besser als erwartet, aber ab jetzt gibt es nur noch große Rennen", meint Alonso. Nach Schumachers überraschendem Indy-Sieg führt der 24-jährige Spanier die Gesamtwertung vor dem 11. von 18 WM-Läufen mit 19 Punkten Vorsprung vor dem Ferrari-Star an.

Verunsichert habe ihn Schumachers starker Auftritt in den USA nicht, sagt Alonso, doch der sonst so coole Spanier fängt plötzlich an zu rechnen. Im Sommer gewinnt oder verliert man die WM, deshalb könne man sich in der jetzigen Phase auch keinen Ausfall leisten. Alonso: "Jedes Rennen, in dem man ausfällt, wird ein besonders wichtiges sein."

Neuer Motor auch ein Risiko

Trotzdem geht Renault das Risiko eines neuen Motors ein, denn die Franzosen wissen, dass Ferrari in den vergangenen Wochen stark aufgeholt hat. Der Rs26-C-V8 ist die zweite größere Ausbaustufe in dieser Saison. Laut Renault-Motoreningenieur Denis Chevrier bringt das neue Triebwerk "ein bis zwei Zehntelsekunden" pro Runde. Beim Topspeed rechnet Chevrier mit einem Plus von 3km/h.

Dass Schumacher nun eine Aufholjagd ankündigt, sei normal, doch Angst habe er vor dem Konkurrenten nicht, meint Alonso. Für ihn sei der Ferrari-Sieg in Indianapolis keinesfalls ein Trend für den Rest der Saison. "Nach den Vorfällen in Indy 2005 mussten wir vorsichtig sein, aber in Magny-Cours wird sich die Lage wieder normalisieren", sagt der Spanier, der mit einem fünften Platz sein schlechtestes Saisonergebnis hatte. Es gebe aber wieder einen "engen Kampf mit Ferrari". Der Reifenhersteller, der am besten arbeitet, wird laut Alonso auch bei der "Tour de France" im Vorteil sein.

© SID

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