Motorsport Formel1
Ammermüller gibt Freitags-Debüt in der Formel 1

Sechs deutsche Fahrer drehen beim Formel-1-Freitagstraining zum Großen Preis von China ihre Runden. Sein Debüt feiert dabei GP2-Pilot Michael Ammermüller aus Pocking, der für Red Bull fahren wird.

Wie erwartet wird Michael Ammermüller beim Freitagstraining zum Großen Preis von China sein Debüt in der Formel 1 geben. Der 21 Jahre alte GP2-Pilot, der im Red Bull sitzen wird, stockt damit das deutsche Fahrerfeld am Freitag auf sechs Piloten auf. Red Bull bestätigte am Mittwoch offiziell, dass Ammermüller in Schanghai und auch eine Woche später in Suzuka/Japan das dritte Auto fahren wird. Der eigentliche Testfahrer Robert Doornbos (Niederlande) rückt für den freigestellten Österreicher Christian Klien zum Einsatzpiloten auf.

Neben Ammermüller wird am Freitag auch wieder wie schon zuletzt in Istanbul und Monza Sebastian Vettel aus Heppenheim im Einsatz sein. Der 19 Jahre alte Abiturient, der bei seinen ersten beiden Einsätzen jeweils die Bestzeit am Freitag erzielte, ist von BMW-Sauber für die restlichen drei Saisonrennen als Freitagsfahrer nominiert worden. Dazu kommen die vier deutschen Stammpiloten: Rekordweltmeister Michael Schumacher im Ferrari, sein Bruder Ralf im Toyota, Nick Heidfeld bei BMW-Sauber und Nico Rosberg im Williams.

Sutil steht kurz vor Premiere

In der kommenden Woche beim Großen Preis von Japan in Suzuka werden dann sogar sieben Deutsche im Cockpit sitzen. Dann steigt Adrian Sutil aus Gräfelfing zum dritten Mal in dieser Saison in das dritte Auto des Midland-Teams, das ab Schanghai unter dem Namen der neuen Besitzer Spyker antritt. Für Midland hatte in dieser Saison auch schon Markus Winkelhock (Berglen-Steinach) das dritte Auto gefahren.

"Für mich ist das eine fantastische Gelegenheit. Die Formel 1 ist das ultimative Ziel jedes Rennfahrers. Die Chance als Testfahrer zu bekommen, ist sehr aufregend", sagte Ammermüller, der von Red Bull gefördert wird und in diesem Jahr in seiner ersten GP2-Saison einen Sieg feierte. In der vorigen Woche hatte er in Jerez erstmals für das Formel-1-Team getestet.

© SID

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