Motorsport Formel1
Ecclestone sichert Teams ab 2008 mehr Geld zu

Bernie Ecclestone hat mit den Teams der Formel 1 eine Einigung über die finanzielle Beteiligung der Hersteller an der "Königsklasse" erzielt. Der Chefpromotor unterschrieb ein Memorandum of Understanding.

In Zukunft können die Formel-1-Teams mit erheblich mehr Geld planen. Chefpromotor Bernie Ecclestone hat das so genannte Memorandum of Understanding mit den in der Formel 1 vertretenen Herstellern bis 2012 unterschrieben. Wie erst am Freitag bekannt wurde, unterschrieb der Brite bereits zu Wochenbeginn die ab 2008 gültige Vereinbarung über die künftigen kommerziellen Rahmenbedingungen der Formel 1, die die Grundlage für ein Concorde Agreement bis 2012 darstellt.

Im Zuge des Memorandums haben die fünf Hersteller die Teilnahme an der Formel-1-WM bis 2012 zugesagt. Danach werden die Teams künftig 50 Prozent der gesamten Einnahmen der "Königsklasse" erhalten. Nach den aktuellen Vereinbarungen erhalten die Teams nur 47 Prozent der Fernseheinnahmen, was rund 22 Prozent des Gesamterlöses der Formel 1 entspricht. Diese Summe wird jetzt mehr als verdoppelt. Damit ist die Drohung der Autokonzerne, eine eigene Rennserie zu starten, endgültig vom Tisch.

Prodrive-Team wird der zwölfte Rennstall

Vor der Einigung über die kommerziellen Rahmendaten hatten sich die Hersteller schon sportlich beim Automobil-Weltverband FIA für die Formel-1-WM 2008 eingeschrieben, nachdem FIA-Präsident Max Mosley eine Deadline für die Einschreibung gesetzt hatte. Die elf aktuellen Teams der "Königsklasse" werden auch 2008 dabei sein, dazu kommt als zwölfter Rennstall das Prodrive-Team des Rallye-WM-Vermarkters und früheren BAR- und Benetton-Teamchefs David Richards.

Nach der Einschreibung bei der FIA sind die Hersteller jetzt auch an der Ausarbeitung des neuen Reglements ab 2008 beteiligt und bringen sich dort ein. Bei einer Sitzung der Arbeitsgruppe aller Teams am vorigen Mittwoch wurde dabei bereits unter anderem der Wunsch der FIA, die Motorenentwicklung ab 2008 für drei Jahre einzufrieren, per Mehrheitsbeschluss abgelehnt.

© SID

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