Motorsport Formel1
FIA verhängt keine Strafe - Titel für Räikkönen

Das Zittern hat ein Ende, Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen ist offiziell Formel-1-Weltmeister. Die FIA hatte noch gegen BMW und Williams ermittelt. Bei einer Strafe gegen Heidfeld und Co. hätte Lewis Hamilton profitiert.

Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen steht endgültig als Formel-1-Weltmeister 2007 fest. Der Finne musste nach dem Sieg beim Saisonfinale in Sao Paulo noch sechs Stunden um seinen ersten WM-Titel zittern, nachdem der Automobil-Weltverband FIA gegen die Teams BMW-Sauber und Williams-Toyota eine Untersuchung eingeleitet hatte. Dabei war es um Unregelmäßigkeiten mit dem Benzin gegangen. Nach eingehender Untersuchung verhängten die Sportkommissare aber keine Strafen und bestätigten das Rennergebnis.

Mclaren-Mercedes hat bei der FIA allerdings innerhalb der einstündigen Frist einen Protest gegen diese Entscheidung angekündigt. Dieser muss jetzt schriftlich eingereicht werden.

Williams-Pilot Nico Rosberg (Wiesbaden) hatte in dem Rennen den vierten Platz belegt, die BMW-Piloten Robert Kubica (Polen) und Nick Heidfeld (Mönchengladbach) waren auf den Rängen fünf und sechs ins Ziel gekommen. Wären nur zwei dieser drei Fahrer aus der Wertung genommen werden, wäre Mclaren-Mercedes-Pilot Lewis Hamilton um zwei Plätze nach vorne auf Rang fünf geklettert. Damit wäre der 22 Jahre alte Brite nachträglich doch noch jüngster Weltmeister aller Zeiten geworden. Das Rennen hatte Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen gewonnen und sich dadurch mit nur einem Punkt Vorsprung seinen ersten WM-Titel vor Hamilton gesichert.

© SID

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