Motorsport Formel1
Formel 1 will sich umweltbewusster geben

Rund drei Wochen nach dem WM-Finale sind die Weichen für die Formel-1-Saison 2007 gestellt worden. Dabei wurden die bereits zuvor vereinbarten Abkommen ratifiziert und zudem eine umweltbewusste Entwicklung beschlossen.

Die Weichen für die Formel-1-Saison 2007 sind gestellt. Rund drei Wochen nach dem WM-Finale in Sao Paulo und dem Rücktritt von Ex-Weltmeister Michael Schumacher sind die Pläne für eine Konkurrenzserie endgültig vom Tisch.

Letzte strittige Punkte zwischen dem Automobil-Weltverband FIA und der Hersteller-Vereinigung Gpma wurden ausgeräumt. Die Einigung gaben FIA-Präsident Max Mosley und Gpma-Chef Burkhard Göschel am Dienstag in der Münchner BMW-Zentrale bekannt.

Die bereits zuvor vereinbarten Abkommen wurden ratifiziert und zudem eine umweltbewusste Entwicklung beschlossen. "Wir wollen die Formel-1-Technologie des 20. Jahrhunderts auf den Stand des 21. Jahrhunderts bringen. Angesichts der globalen Erwärmung müssen wir die Zeichen der Zeit erkennen", sagte Mosley, der die Königsklasse des Automobilrennsports mit Hilfe neuer Techniken in den kommenden Jahren in eine "grüne Zukunft" führen will.

Auf diese Richtung verständigte sich der Brite mit der Gpma, der Interessenvereinigung von BMW, Daimler-Chrysler, Renault, Honda und Toyota, in einem Fünf-Jahres-Vertrag. Mosley betonte, dass auch Individualteams bei künftigen Entscheidungen Mitspracherecht haben.

Transfereffekt für Straßenautos

Ein Ziel der Hersteller ist es, die Motoren ökologisch zu entwickeln, um die Erkenntnisse für die PKW-Produktion zu nutzen. "Es muss einen Transfereffekt für Straßenautos geben", sagte Göschel. Über die Umsetzung der technischen Details des neuen "Concorde Agreement" muss noch entschieden werden, grundsätzlich signalisierten aber beide Seiten Einigkeit.

© SID

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