Motorsport Formel1
Fuji tritt Suzukas Erbe an

Am Sonntag gastiert die Formel 1 zum vorerst letzten Mal in Suzuka. Ab der kommenden Saison wird der Große Preis von Japan dann in Fuji ausgetragen. Der Kurs besitzt eine fast 1,5 Kilometer lange Gerade.

Mit dem Großen Preis von Japan geht am Sonntag eine Ära zu Ende. Zum vorerst letzten Mal gastiert der Formel-1-Zirkus in Suzuka. Ab dem kommenden Jahr wird der Japan-GP dann auf dem renovierten Fuji Speedway ausgetragen, wo 1976 und 1977 die ersten beiden Formel-1-Rennen auf japanischem Boden stattfanden.

"Wir hoffen, dass wir nach 30 Jahren Pause wieder eine gute Atmosphäre schaffen und eine neue Tradition beginnen können", sagte am Dienstag bei einer Präsentation Hiroaki Kato, Präsident der Rennstrecke, die im Besitz des Automobilkonzerns Toyota ist. Der Kurs, der rund eineinhalb Autostunden südwestlich von Tokio liegt, wurde vom renommierten Aachener Streckenarchitekten Hermann Tilke aus Aachen für rund 150 Mill. Euro auf den neuesten Stand gebracht und bietet auf 4,563 Kilometern Streckenlänge die mit fast 1,5 Kilometern längste Gerade im Formel-1-Zirkus.

Da in einem Radius von 300 Kilometern um die Rennstrecke rund 80 Millionen Menschen oder 63 Prozent der gesamten japanischen Bevölkerung leben, hoffen die Veranstalter beim ersten Formel-1-Rennen nach dem Umbau am 7. Oktober auf ein volles Haus mit 140 000 Fans. Am gesamten Wochenende sollen 300 000 Besucher kommen.

© SID

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