Motorsport International
LMS bietet 1000km-Spektakel auf dem Nürburgring

Das vierte Saisonrennen der europäischen Le Mans Serie findet am Wochenende auf dem Nürburgring statt. In der Königsklasse der Sportwagen werden auch einige Stars am Steuer sitzen.

Der Mythos lebt: Die Königsklasse der Sportwagen kommt zum Nürburgring und will beim 4. Saisonrennen der Le Mans Serie (LMS) ein PS-Spektakel der Extraklasse bieten. Während der deutsche Shootingstar Sebastian Vettel zur gleichen Zeit auf dem Stadtkurs von Valencia seine letzte Chance im Formel-1-Titelkampf nutzen will, steht in der Eifel ab 12.30 Uhr das traditionsreiche 1 000-km-Rennen auf dem Programm.

Knapp 40 Autos sind bei dem Langstreckenklassiker am Start. In der hart umkämpften Fahrerwertung gibt es gleich zwei Spitzenreiter. Jean-Christophe Boullion und Christophe Tinseau (Frankreich) fuhren im Pescarolo-Judd einen Vier-Punkte-Vorsprung auf die Piloten von Aston Racing heraus, die ihrerseits die Herstellerwertung dominieren: Hier setzte sich Stefan Mücke (Berlin) im Lola Aston mit seinen beiden Teamkollegen Jan Charouz und Tomas Enge (Tschechien) vor dem Heimspiel mit gerade einmal drei Punkten ab.

Kolles Racing einziges deutsches Team

Als einziges deutsches Team in der größten LMS-Klasse LM-P1 rechnet sich Kolles Racing einiges aus. Kolles setzt zwei Audi R10 TDI ein und baut damit immerhin auf das Siegerfahrzeug der 24 Stunden von Le Mans der Jahre 2006 bis 2008.

Neben den LM-P1-Boliden gehen mehr als ein Dutzend Fahrzeuge in der kleineren Prototypenklasse LM-P2 an den Start, weitere 16 Autos wurden für die beiden GT-Klassen gemeldet. Hier ist insbesondere die GT2-Kategorie aus deutscher Sicht interessant, in der das deutsch-österreichische Duo Marc Lieb/Richard Lietz (Porsche 997 GT3 RSR) mit dem Ferrari-Gespann Robert Bell/Gianmaria Bruni um die Führung kämpft.

Auch Ex-Skispringer Hannawald am Start

Einer der Stars des Rahmenprogramms ist Sven Hannawald. Der Skisprung-Olympiasieger sitzt am Steuers eines Porsche 997 GT3. Hannawald wird es aber nicht leicht haben. Zu seinen Gegnern gehören Rennprofis wie die Ex-DTM-Piloten Frank Schmickler (Köln) und Christian Abt (Kempten) oder auch das Sportwagen-Urgestein Jan Lammers (Niederlande).

Große Namen gibt es im Adac Formel Masters, bei dem ein Abt in Führung liegt: Daniel Abt ist der Sohn des DTM-Teamchefs von Abt Sportsline, Hans-Jürgen. Während sein Onkel Christian im GT Masters vorne liegt, konnte sich der 17-jährige Allgäuer bislang in der Nachwuchs-Formelserie am besten in Szene setzen.

Prominente Namen im Starterfeld

Abt ist nicht der einzige prominente Name im Youngsterfeld. Zwei weitere Piloten mit bekannten Vätern sind Ferdinand Stuck und Freddie Hunt. Schon die berühmten Väter Hans-Joachim Stuck und James Hunt lieferten sich auf dem Ring legendäre Zweikämpfe - und das war Mitte der 70er Jahre in der Formel 1. Beim letzten Fight auf der Nordschleife 1976 hatte Hunt die Nase vorn, er gewann nicht nur den letzten jemals in der legendären "Grünen Hölle" ausgetragenen Grand Prix, sondern wurde im selben Jahr auch Formel-1-Weltmeister.

Alle wichtigen Infos rund um das Rennen gibt es im Internet unter www.1000km-nuerburgring.de im Internet. Tickets können über die Hotline 01 805/4 470 oder auf www.ticketonline.de bestellt werden.

© SID

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