Motorsport International
Villeneuve gibt Gastspiel in der Speedcar-Serie

Der frühere Formel-1-Weltmeister Jacques Villeneuve wird bei zwei Rennen der neuen Speedcar-Serie starten. In Bahrain und Dubai stellt der 37-Jährige sein Können unter Beweis.

Der frühere Formel-1-Weltmeister Jacques Villeneuve stellt demnächst sein Können in der neuen Speedcar-Serie unter Beweis. Der 37-Jährige will sich mit zwei Starts fit halten für seinen Auftritt mit Peugeot bei den 24 Stunden von Le Mans. Der Kanadier wird bei den beiden letzten Saisonveranstaltungen vom 4. bis 6. April im Rahmenprogramm der Formel 1 in Bahrain sowie eine Woche später beim Finale in Dubai in einem der rund 620 PS starken Tourenwagen sitzen, die den Boliden der populären Nascar-Serie nachempfunden sind.

"Die Speedcar-Serie scheint eine großartige Veranstaltung zu sein und ich habe gehört, dass man dort viel Spaß haben kann", sagte Villeneuve über die unter anderem vom früheren Formel-1-Piloten Jean Alesi initiierte Serie. Alesi führt in der Gesamtwertung auch vor dem früheren DTM-Piloten Uwe Alzen, der bereits zwei Siege gefeiert hat. Dazu sind auch weitere Ex-Formel-1-Piloten wie Johnny Herbert, JJ Lehto oder Stefan Johansson am Start. Christian Danner fuhr in Kuala Lumpur ebenso wie zuvor schon Tourenwagen-König Klaus Ludwig als Gast im zweiten Auto von Alzens Phoenix-Team aus der Eifel.

Villeneuve ist der erste Formel-1-Champion in der Speedcar-Serie

In Bahrain könnte es für Villeneuve zudem ein Wiedersehen mit Heinz-Harald Frentzen geben. Der Mönchengladbacher wird dort möglicherweise für Phoenix im Cockpit sitzen. Villeneuve, der nach dem vorzeitigen Ausstieg wegen Problemen mit seinen Sponsoren auch noch auf eine Rückkehr in die Nascar-Serie hofft, lobte die Speedcars. "Die Serie ist noch im Aufbau, aber sie wird sich entwickeln, weil eine gute Idee dahintersteckt. Für mich persönlich bedeutet das, dass ich in den Speedcars neue Erfahrungen sammeln kann, die mir später vielleicht bei Nascar-Rennen auf Straßenkursen helfen könnten", sagte er.

Für die Speedcar-Serie, in der um insgesamt drei Mill. Dollar Preisgeld gekämpft wird, ist Villeneuve der bislang größte Name im Starterfeld. "Er ist der erste Formel-1-Champion und der erste Nascar-Fahrer in unseren Reihen", sagte Serien-Manager Benoit Lamonerie. Villeneuve war 1997 Formel-1-Weltmeister und ist neben Jim Clark, Graham Hill (beide Großbritannien), Emerson Fittipaldi (Brasilien) und Mario Andretti (USA) einer von nur fünf Rennfahrern, die neben dem Formel-1-Titel auch die 500 Meilen von Indianapolis gewonnen haben.

© SID

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