Motorsport Rallye
Grönholm sichert Ford WM-Markenwertung

27 Jahre nach dem letzten Sieg in der Rallye-WM-Markenwertung können bei Ford wieder die Sektkorken knallen. Dank eines Erfolges des Finnen Marcus Grönholm bei der Neuseeland-Rallye geht der Markentitel an Ford.

Ausgelassene Feierstimmung bei Ford: Der zweimalige Weltmeister Marcus Grönholm hat zum vierten Mal binnen sechs Jahren die Neuseeland-Rallye gewonnen und damit dem Werksteam 27 Jahre nach dem bis dato letzten Triumph wieder den Sieg in der WM-Markenwertung beschert.

Während Grönholm mit dem sechsten Saisonsieg seinen zweiten Platz im WM-Gesamtklassement hinter dem als Weltmeister bereits feststehenden Citroen-Piloten Sebastien Loeb ausbaute, beendete der siebenmalige Motorrad-Weltmeister Valentino Rossi sein zweites Rallye-Engagement nach 2002 als Elfter.

"Es ist ein großartiges Gefühl, am einem Tag die Rallye zu gewinnen und gleichzeitig den Markentitel zu holen", sagte Grönholm nach dem souveränen Start-Ziel-Sieg in seinem insgesamt 135. WM-Rennen. Bei seinem 24. WM-Sieg seit dem Auftakterfolg vor sechs Jahren in Schweden verwies der 38-jährige Skandinavier seinen Landsmann und Markenkollegen Mikko Hirvonen mit 56 Sekunden Vorsprung auf den zweiten Platz vor dem österreichischen Peugeot-Fahrer Manfred Stohl (2:39 Minuten).

Schwacher Start wirft Rossi zurück

Rossi kam im Subaru nach schwachem Start mit 20:38 Minuten Rückstand an. "Ich bin zufrieden. Wir sind ohne Probleme durchgefahren und hatten keinen Unfall", sagte der Italiener, der bei seinem Rallye-Debüt 2002 in England bereits am ersten Tag nach einem Crash ausgefallen war.

Weltmeister Loeb war in Waikato nicht am Start und wird wahrscheinlich auch auf das Saisonfinale in zwei Wochen bei der RAC-Rallye in Wales verzichten. Der Franzose kuriert einen Armbruch aus, hat seinen dritten WM-Titel in Folge nach insgesamt acht Saisonsiegen aber bereits seit der Australien-Rallye vor drei Wochen sicher.

In Perth hatte Verfolger Grönholm in Abwesenheit von Loeb seine letzte Titelchance nach einem Unfall eingebüßt. Immerhin konnte er in Neuseeland mit seinem finnischen Co-Piloten Timo Rautiainen noch einen Rekord egalisieren. Den WM-Lauf am anderen Ende der Welt hatte vor ihm nur der zweimalige Weltmeister Carlos Sainz (Spanien) ebenfalls viermal gewonnen.

© SID

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